Burger, BeOS und Matussek

Der beste Burger ist der selbstgemachte Burger

Der beste Burger ist der selbstgemachte Burger

Zeit für etwas Lesestoff für nach’m Freibad (oder so):

Der Bürger und der Burger

Den oben abgebildeten Burger habe ich, wenn Google Photos mich nicht anlügt, am 18. April 2015 erbaut (und mit Genuss verzehrt). Am 8. Juli 2017, also gestern, habe ich mich an diesen Burger erinnert, als ich auf Salon.com America votes the way it eats las, einen Text von Lucian K. Trescott IV. Und jetzt will ich auch eine römische Zahl hinter meinem Namen. Aber darum geht es ja gar nicht.

Trotz des Titels, und obwohl der Artikel mit einem burgeressenden Trump bebildert ist, berichtet Lucian K. Trescott IV vor allem von den kulinarischen Erlebnissen, die er auf einer Autoreise mit seinem Sohn, der ebenfalls Lucian heißt (vermutlich der V.) gemacht hat – und die überwiegend, nun ja, zuckersüß waren, auch wenn es sich um Fleisch- und Käsegerichte handelte.

I was going to Google a science site to see what sugar in large quantities does to the brain and body, but I’m afraid to. I really don’t want to know what effect all that sugar in the tens of thousands of chain restaurants across the country is having on the American populace.

Ein schöner Metatext über den Zustand der United States of A., dem Land, das mal meine Wahlheimat war.

Sonnenuntergang

Vorgestern war es, als sich ein Kollege mir zuwandte und mich fragte, ob ich schon die aktuelle Kolumne von Spiegel Online gelesen hätte. Er meinte die, in der Jan Fleischhauer die Frage stellte: Leidet Donald Trump an Demenz?

Nun ist es mit Fleischhauer-Kolumnen bei mir wie mit Heise-Kommentaren: Ich weiß, dass es mir besser geht, wenn ich sie nicht lese. Diese aber hatte ich gelesen.

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Nee-we, oder: Der leere Kühlschrank und ich

Nicht mein Kühlschrank

Nicht mein Kühlschrank

Aus der Abt. „First World Problems“: Das da oben ist nicht mein Kühlschrank. Mein Kühlschrank íst nämlich leer. Und daran schuld sind zu gleichen Teilen ich und meine blinde Fortschrittsgläubigkeit. Aber der Reihe nach…

Ich habe diese Woche Spätdienst. Das bedeutet, dass ich erst am frühen Nachmittag zur Arbeit muss (Ausnahmen bestätigen die Regel, wenn ich nämlich schon um 11 zu irgendwelchen Meetings muss), aber dafür auch erst um 22 Uhr aus dem Laden komme. Das ist eine Zeit, in der auch in der Weltstadt Bonn die Bürgersteige hochgeklappt Läden zu sind.

So, wo ist das Problem? Der Vormittag ist lang genug zum Einkaufen.

Präsenile Schlafmütze

Das Problem liegt darin, dass ich nach der Arbeit noch etwas aufgedreht bin und erst zwischen ein und zwei Uhr mit Aussicht auf Schlaf in die Falle komme. Weil ich aber als älterer Herr alter Zausel™ eben nicht an prä- oder sonstiger seniler Bettflucht (doch, dazu gibt es einen Wikipedia-Eintrag, aber erwarten Sie sich nicht zuviel davon!) leide, komme ich morgens vormittags bis Mittag derzeit etwas schwer in die Gänge.

Prima Gelegenheit, dachte ich, diesen neuen Heissen Scheiss™ auszuprobieren und Lebensmittel online zu bestellen.

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Druck und Gegendruck

Druck-Welle

Druck-Welle

Uhrenvergleich: In diesem Moment, in dem ich diesen Text zu tippen beginne, ist es… 13:44 Uhr am 20. Juni 2017. Vor etwas mehr als drei Stunden (deshalb ist es wichtig, zu wissen, wie spät es ist), um 10:35 Uhr, klingelte, wie das Gesetz es befahl es in der Ankündigungsmail stand, der DHL-Bote. Ich hatte nach zwei Monaten Druckerabstinenz einen Drucker bestellt. Weil ich was zu drucken habe.

Nun habe ich (Krückstockgefuchtel) Multifunktionsdrucker immer als des Teufels angesehen. Weil es aber für einen Gelegenheitsdrucker wie mich ein eher billiges Dings sein sollte, und weil die billigen Dingse alle Multifunktionsdrucker zu sein scheinen… nun ja, ich habe einen Multifunktionsdrucker bestellt. Von HP, weil ich schon mehrere HP-Drucker in meinem Leben hatte. Einen Grund musste ich ja haben.

Regentänze bei hochsommerlichem Wetter

Long story short: Von 10:45 bis kurz vor Beginn der Arbeit an diesem Text habe ich versucht, von meinem Notebook (Windows 10, auf dem Bild links) ein PDF zu drucken. Bevor ich das machen konnte, musste ich reichhaltig HP-Drecksware-Software installieren und mehrere Regentänze vollführen, um das Druckdings mit dem WLAN bekannt zu machen. Als Belohnung bekam ich reichlich Statusmeldungen ausgedruckt (in der Bildmitte) – so kriegt man die mitgelieferten Tintenpatronen auch rasch leer.

Zwischendurch zerschoss mir die HP-Drecksware sämtliche WiFi-Verbindungen und das Audio-Setup meines Rechners; plötzlich hatte ich keine (installierten) Lautsprecher mehr. Ein Lob der Windows-Störungssuche, die ab und zu doch zu was gut ist und den Audiokram vom Setup-Laufwerk wiederherstellte.

Und das Ergebnis?

Nein. Der Laptop sieht den Drucker nicht. Oder er sieht ihn, aber der Drucker druckt nichts – außer Statusmeldungen. Der Drucker ist mit dem Internet verbunden. Der Drucker ist mit dem Internet nicht verbunden. Der Drucker ist verbunden, der Laptop sieht ihn, und er druckt nichts. Außer Statusmeldungen. Seit drei Stunden.

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Die Tendenz geht zum Zweitbuch

Mein Face im Facebook

Mein Face im Facebook

Die Überschrift ist ein Kalauer, den ich seit den frühen Achtziger Jahren regelmäßig anwende, wenn mir jemand zum G’tag, zu W’nachten oder sonst so ein Buch schenkt. Meine unterwürfige Bitte um Verzeihung all denen, die das schon mal hören und höflich drüber lachen mussten.

Es gibt da aber wirklich eine Tendenz. Hier ist, was bisher geschah:

Der Grund für diese Entscheidung: zuviele Nachrichten, Warnungen, Plinks, Beeps, Einmischungen in mein Leben. Außerdem: eine >200 MB-App nur für so’n bisschen Klingklang? Nö.

It’s not you, it’s Facebook

In der Jacken- bzw. Hosentasche herrscht seit dem 9. Juni also Facebook-Ruhe. Als alter Zausel™ nutze ich schließlich auch noch Desk- bzw. Laptoprechner; mir würde das freundschaftliche Gewese schon nicht fehlen.

Und doch…

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Ich habe gelesen (Trump-free edition)

Lesestoff (Auswahl)

Lesestoff (Auswahl)

Zeit, die Ecke des Feedreaders mit der Überschrift „Read later“ wieder aufzuräumen. Hier einiges, das ich in den vergangenen Tagen lesenswert fand:

Dieselautos und Funkquatschen

Autofahrern und Nicht-Autofahrern in den USA ist erst in den letzten Jahren klar geworden, dass man mit einem Dieselmotor auch einen PKW antreiben kann. Benzin war einfach viel zu lange viel zu billig. Deshalb wird vielen neu sein, warum, wie The Atlantic schreibt, Diesel-PKWs in Europa so populär sind, und warum es sie bald nicht mehr geben wird: The End of Diesel. Mir war vor allem neu, was ungefähr in der Mitte des langen Textes steht: Wer spielte eine große Rolle bei der Verdieselung Europas? Richtig, Ferdinand Piëch, wer sonst?

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