K[journ]

Konstantin Klein

Irgendwie doch ein Blog. Oder so.

5 Minuten

Vier Wochen Home Office liegen jetzt hinter mir, dazu eine Woche Home ohne Office (man nennt es auch Urlaub, der irgendwie anders geplant war, aber das geht ja vielen so). Die Wohnung ist aufgeräumt, die eigene Datenhaltung ebenfalls. Wie viele andere entdecke ich das Telefonieren neu, und es gibt die täglichen Diskussionen darüber, welche Software, welche Server man für Videotreffen nutzen soll/darf und welche nicht (Skype, anyone?). Das neue Normal in unnormalen Zeiten eben.

3 Minuten

Die ganze letzte Woche über hatte ich vor, hier einen Text zum Thema “Husten in Zeiten der Seuche” zu schreiben. Einen Titel hatte ich schon (“Husten, wir haben ein Problem!"), einen Inhalt auch (die Sorge eines Menschen mit chronischem Husten, von besorgten Mitbürgern aus dem vollen Bus geworfen zu werden, was ich ihnen nicht einmal hätte verdenken können) - nur den Kick, den Text auch tatsächlich zu schreiben, den hatte ich nicht.

3 Minuten

Vor ein paar Wochen phantasierte ich vor mich hin, was ich mit ein paar Milliarden (die ich nicht habe) anfangen würde: Ich würde Twitter kaufen, den Laden dichtmachen und damit Trump und der ganzen rechten bis rechtsextremen Blase den Strom der Pöbeleien abdrehen. Das war nicht originell, das war nicht witzig, und das war innerhalb der letzten Wochen von der Wirklichkeit mühelos eingeholt worden - nur, dass natürlich nicht ich die Milliarden übrig hatte, sondern der Hedgefond Elliott Management…

4 Minuten

Um es von vorneherein klarzustellen: Das mit dem Reichtum wird nix mehr in meinem Leben, bedingt durch eine nicht nach finanziellen Gesichtspunkten getroffene Berufswahl, eine generelle Minderbegabung meinerseits auf diesem Gebiet und einige Entscheidungen der letzten Jahre, die ich besser gar nicht oder zumindest anders getroffen hätte.

3 Minuten

Es ist wieder länger hell, Winter kann man das da draußen nicht wirklich nennen, und schon packt mich, von diesem Text von Kyle Piira beeinflusst, die Wanderlust. Und wer sich jetzt vorstellt, wie ich mit vollgepacktem Rucksack durch die Botanik schnüre, der (oder die) kennt mich schlecht.

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