Neues aus der WordPress-Bastelstube

Auch Kulissen

Auch hinter den Kulissen

Kürzlich habe ich noch gemeckert, dass 1&1 mich nicht so machen ließe, wie ich will – nur, weil ich beim Account-Aufmachen mich für ein Managed WordPress entschieden habe, mit automatischen WP-Aktualisierungen und lästigen Hinweisen darauf, was ich mit WordPress sonst noch so machen könnte, aber ohne Zugang zur Datenbank und zum WP-eigenen Editor, den man für Anpassungen im Theme doch so gebrauchen kann.

Free, at last!

Ha! Und ein großes Hurrah auf das, was Massenhoster so bieten aus der Abteilung „Hätten wir denen gar nicht zugetraut“. Der 1&1-Kunde kann es sich nämlich noch einmal (aber wirklich nur einmal!) anders überlegen und den Managed-Account in einen ganz normalen, wie selbstinstallierten umwandeln. Das dazugehörige Script macht alles, wie es soll. Es kopiert die WP-Installation in ein Verzeichnis meiner Wahl, macht eine neue Datenbank auf mit Namen und Passwort meiner Wahl, passt die internen DNS-Einstellungen an – und alles automatisch, schnell und fehlerfrei. Nur zurück führt kein Weg mehr – aber zurück will ich auch gar nicht mehr.

Und jetzt kann (und werde) ich Dinge tun, die ich gestern noch nicht hätte tun können. Vielleicht traue ich mich sogar an den Import der alten Blogeinträge seit 2013.

Vielleicht.

Kein Bitcoin, nullkommanullnullnullfünf Bitcoin, nullkomma….

Finanzielles Problem

Finanzielles Problem

Vielleicht sollte ich künftig öfter das Mail Maul halten. Vielleicht sollte ich in Redaktionskonferenzen nicht vorschlagen, man könnte doch mal was über Bitcoins schreiben, das über düsteres Geraune über Drogenhandel oder Petya hinausgeht…

Hätte hätte Fahrradkette. Nun soll ich eben was über Bitcoins schreiben, für ein breites Publikum ohne Vorkenntnisse, aber nicht unbedingt ohne Vorurteile. Dazu kommt, dass ich mich ungern auf das Abschreiben Zitieren des entsprechenden Wikipedia-Artikels beschränke, sondern die Sache lieber selbst verstehen und möglicherweise sogar in echt beobachten möchte.

Unterwegs in der virtuellen Welt

Also werde ich eben den Abend damit verbringen, besagten Wikipedia-Artikel nicht nur zu lesen, sondern auch zu verstehen (wenns geht). Ich werde eine Bitcoin Wallet installieren, vielleicht sogar einen kleinen Bitcoin-Betrag kaufen. Und wenn es mich richtig beisst, dann mache ich das Gleiche, was ich bei meinen ersten Versuchen mit Mailverschlüsselung gemacht habe: einen zweiten Client mit einem zweiten Account installieren und mir dann fröhlich Bitcoins hin- und herschicken. Finanziell unterstützt werden kann diese Recherche unter der Transaktionsadresse 15BgmWQYd5tVWdRHpDJ67fnvbcNt1wSWh9 (ja, die erste Wallet ist schon installiert)…

Wenns der Wahrheitsfindung dient… (F. Teufel)

(Der in der Überschrift angegebene Betrag von 0,0005 BTC entspricht zum aktuellen Kurs einem Euro.)

Update, etwas über eine Stunde später: Ich (auffem Laptop) habe mir selbst (auffem Handy) gerade € 15,00 in Bitcoins geschickt. Und keine fünf Minuten später waren € 14,92 angekommen. Alles wie im richtigen Leben: Schwund gibts immer.

Zweites Update, am nächsten Abend: Hier ist das Ergebnis.

Bastelstuben-News

Hinter den Kulissen

Hinter den Kulissen

Wer viel fragt, bekommt viel Antwort – wobei „viel“ in diesem Fall der Zahl 2 (oder zweieinhalb) entspricht. Habe ich doch drüben auf Facebook (ja, die Seite kann man liken!) angedeutet, dass ich im Besitz des Backups der letzten Inkarnation dieser Seiten bin (ja, ich habe auch gestaunt!). Und dann habe ich gefragt, ob ich denn aus diesem 2017-zentrierten Blog vielleicht eins über die letzten vier Jahre machen soll.

Das habe ich nun davon. Zwei haben kommentiert und „Ja“ gesagt, einer hat die Sache geliket, und der Druck wächst ins Unermessliche.

Never change…

Die Sache ist nämlich die: Auch wenn ich in der Vergangenheit meine Fähigkeiten im Umgang mit Datenbanken und WordPress-Installationen bewiesen habe, war ich Anfang dieses Jahres ein wenig faul. Ich re-startete diese Seiten auf einem Account der Fa. 1&1, die sich für mich um die Installation und den Betrieb von WordPress zu kümmern versprach. Nur die Ausstattung mit Plugins, Theme und Inhalt sollte ich übernehmen.

Das klappte auch meistens ganz gut – bis jetzt. Denn das Backup von 2013-2017 habe ich als Dump einer MySQL-Datenbank. Bei einem selbst aufgesetzten WordPress-Account hätte ich nun die Möglichkeit, die Datenbank über eine Weboberfläche wie PHPMyAdmin anzusteuern und die ganzen alten Daten dort hineinzuschaufeln. Dann noch die alten Bilder in der alten Ordnerstruktur mit FTP auf den Server, und der Laden hätte sich.

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Burger, BeOS und Matussek

Der beste Burger ist der selbstgemachte Burger

Der beste Burger ist der selbstgemachte Burger

Zeit für etwas Lesestoff für nach’m Freibad (oder so):

Der Bürger und der Burger

Den oben abgebildeten Burger habe ich, wenn Google Photos mich nicht anlügt, am 18. April 2015 erbaut (und mit Genuss verzehrt). Am 8. Juli 2017, also gestern, habe ich mich an diesen Burger erinnert, als ich auf Salon.com America votes the way it eats las, einen Text von Lucian K. Trescott IV. Und jetzt will ich auch eine römische Zahl hinter meinem Namen. Aber darum geht es ja gar nicht.

Trotz des Titels, und obwohl der Artikel mit einem burgeressenden Trump bebildert ist, berichtet Lucian K. Trescott IV vor allem von den kulinarischen Erlebnissen, die er auf einer Autoreise mit seinem Sohn, der ebenfalls Lucian heißt (vermutlich der V.) gemacht hat – und die überwiegend, nun ja, zuckersüß waren, auch wenn es sich um Fleisch- und Käsegerichte handelte.

I was going to Google a science site to see what sugar in large quantities does to the brain and body, but I’m afraid to. I really don’t want to know what effect all that sugar in the tens of thousands of chain restaurants across the country is having on the American populace.

Ein schöner Metatext über den Zustand der United States of A., dem Land, das mal meine Wahlheimat war.

Sonnenuntergang

Vorgestern war es, als sich ein Kollege mir zuwandte und mich fragte, ob ich schon die aktuelle Kolumne von Spiegel Online gelesen hätte. Er meinte die, in der Jan Fleischhauer die Frage stellte: Leidet Donald Trump an Demenz?

Nun ist es mit Fleischhauer-Kolumnen bei mir wie mit Heise-Kommentaren: Ich weiß, dass es mir besser geht, wenn ich sie nicht lese. Diese aber hatte ich gelesen.

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Nee-we, oder: Der leere Kühlschrank und ich

Nicht mein Kühlschrank

Nicht mein Kühlschrank

Aus der Abt. „First World Problems“: Das da oben ist nicht mein Kühlschrank. Mein Kühlschrank íst nämlich leer. Und daran schuld sind zu gleichen Teilen ich und meine blinde Fortschrittsgläubigkeit. Aber der Reihe nach…

Ich habe diese Woche Spätdienst. Das bedeutet, dass ich erst am frühen Nachmittag zur Arbeit muss (Ausnahmen bestätigen die Regel, wenn ich nämlich schon um 11 zu irgendwelchen Meetings muss), aber dafür auch erst um 22 Uhr aus dem Laden komme. Das ist eine Zeit, in der auch in der Weltstadt Bonn die Bürgersteige hochgeklappt Läden zu sind.

So, wo ist das Problem? Der Vormittag ist lang genug zum Einkaufen.

Präsenile Schlafmütze

Das Problem liegt darin, dass ich nach der Arbeit noch etwas aufgedreht bin und erst zwischen ein und zwei Uhr mit Aussicht auf Schlaf in die Falle komme. Weil ich aber als älterer Herr alter Zausel™ eben nicht an prä- oder sonstiger seniler Bettflucht (doch, dazu gibt es einen Wikipedia-Eintrag, aber erwarten Sie sich nicht zuviel davon!) leide, komme ich morgens vormittags bis Mittag derzeit etwas schwer in die Gänge.

Prima Gelegenheit, dachte ich, diesen neuen Heissen Scheiss™ auszuprobieren und Lebensmittel online zu bestellen.

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