Ja doch, oder Die Sozialen Mediensilos und ich

Es geht abwärts

Es geht abwärts

Ja, ich weiß. Ich habe hier ein schickes Blog, mit dem ich immer wieder Großes vorhabe (und dessen Zuhause ich im Tausch gegen einen günstigen Tarif bis ins Jahr 2020 bezahlt habe). Gleichzeitig töne ich herum:

Und was geschieht? Seit Wochen sammelt sich hier Staub an, und seit Tagen hat mein Buffer-Account heftig zu tun und füttert meinen Twitter- (s.o.) wie auch meinen angeblich völlig verwaisten Facebook-Account (und die dahinterstehenden Firmen) mit Inhalten unterschiedlicher Art und Qualität.

Ich glaube, ich muss mal mit mir reden. Also stören Sie mich jetzt nicht.

(Für diejenigen, die nicht konzentriert mitgelesen haben: Das Artikelbild zeigt eine weitgehend sinnfreie Rolltreppe in Downtown Bad Godesberg.)

Trump und so: Lesestoff für den Sonntag

Dies und jenes

Dies und jenes

Ganz ohne Trump geht die Chose auch diesmal nicht ab. Aber weiter unten gibt es auch andere Leseempfehlungen – versprochen!

Mit der Überschrift “Lazy Boy” bringt Newsweek Donald Trump aufs Titelbild, im Fernsehsessel, mit Fernbedienung in der Hand und Chips auf der Hose, und mit der Unterzeile:

Donald Trump is bored and tired. Imagine how bad he’d feel if he did any work.

Unter der Überschrift “Trump, America’s boy king: Golf and television won’t make America great again” geht Autor Alexander Nasaryan dann richtig zur Sache:

When the weekend concludes, Trump returns to the D.C. swamp with all the enthusiasm of an office lackey slouching toward his cubicle on Monday morning. Only six months in, he seems “a most unhappy warrior,” in the words of Trump biographer and CNN commentator Michael D’Antonio. The scowl that haunts his face, the monotone he uses to deliver official pronouncements: These suggest a second-term lame duck dreaming of a lucrative post-Washington book deal.

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Der Schwarzschreiber, das Auto und ich

Der Schwarzpenner

Der Schwarzpenner

Der Arzt, ach was, die Ärzte (im deutlichen Plural!) haben mir verboten, mich unnötig aufzuregen. Deshalb lese ich nie (nun ja, selten) Kommentare unter Heise.de-Artikeln, und ich lese so gut wie nie die Kolumnen von Jakob Augstein und Jan Fleischhauer bei SParGEL online. Augstein nicht, weil ich, was er schreibt, in der Mehrheit seit Jahren verschwurbelt und wenig zielführend finde. Fleischhauer nicht, weil er eine konservative Klickhure ist es erkennbar vor allem darauf anlegt, mit schwarzen Thesen die Klickzahlen bei SPON zu steigern.

Nun, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Jan F. und der Untergang der Wohlstandsgesellschaft

Und deshalb habe ich mir Fleischhauers Text “Sag zum Abschied leise Polo” angetan. Es ist eine Apokalypse, in der er den Untergang der Wohlstandsgesellschaft als direkte Folge von Dieselskandal und verändertem Autokaufverhalten heraufbeschwört.

Das ist so hanebüchen, dass ich glaube liebe hoffe fürchte, dass Fleischhauer diesen Quark zur Abwechslung wirklich ernst meint.

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Neues aus der WordPress-Bastelstube

Auch Kulissen

Auch hinter den Kulissen

Kürzlich habe ich noch gemeckert, dass 1&1 mich nicht so machen ließe, wie ich will – nur, weil ich beim Account-Aufmachen mich für ein Managed WordPress entschieden habe, mit automatischen WP-Aktualisierungen und lästigen Hinweisen darauf, was ich mit WordPress sonst noch so machen könnte, aber ohne Zugang zur Datenbank und zum WP-eigenen Editor, den man für Anpassungen im Theme doch so gebrauchen kann.

Free, at last!

Ha! Und ein großes Hurrah auf das, was Massenhoster so bieten aus der Abteilung “Hätten wir denen gar nicht zugetraut”. Der 1&1-Kunde kann es sich nämlich noch einmal (aber wirklich nur einmal!) anders überlegen und den Managed-Account in einen ganz normalen, wie selbstinstallierten umwandeln. Das dazugehörige Script macht alles, wie es soll. Es kopiert die WP-Installation in ein Verzeichnis meiner Wahl, macht eine neue Datenbank auf mit Namen und Passwort meiner Wahl, passt die internen DNS-Einstellungen an – und alles automatisch, schnell und fehlerfrei. Nur zurück führt kein Weg mehr – aber zurück will ich auch gar nicht mehr.

Und jetzt kann (und werde) ich Dinge tun, die ich gestern noch nicht hätte tun können. Vielleicht traue ich mich sogar an den Import der alten Blogeinträge seit 2013.

Vielleicht.

Kein Bitcoin, nullkommanullnullnullfünf Bitcoin, nullkomma….

Finanzielles Problem

Finanzielles Problem

Vielleicht sollte ich künftig öfter das Mail Maul halten. Vielleicht sollte ich in Redaktionskonferenzen nicht vorschlagen, man könnte doch mal was über Bitcoins schreiben, das über düsteres Geraune über Drogenhandel oder Petya hinausgeht…

Hätte hätte Fahrradkette. Nun soll ich eben was über Bitcoins schreiben, für ein breites Publikum ohne Vorkenntnisse, aber nicht unbedingt ohne Vorurteile. Dazu kommt, dass ich mich ungern auf das Abschreiben Zitieren des entsprechenden Wikipedia-Artikels beschränke, sondern die Sache lieber selbst verstehen und möglicherweise sogar in echt beobachten möchte.

Unterwegs in der virtuellen Welt

Also werde ich eben den Abend damit verbringen, besagten Wikipedia-Artikel nicht nur zu lesen, sondern auch zu verstehen (wenns geht). Ich werde eine Bitcoin Wallet installieren, vielleicht sogar einen kleinen Bitcoin-Betrag kaufen. Und wenn es mich richtig beisst, dann mache ich das Gleiche, was ich bei meinen ersten Versuchen mit Mailverschlüsselung gemacht habe: einen zweiten Client mit einem zweiten Account installieren und mir dann fröhlich Bitcoins hin- und herschicken. Finanziell unterstützt werden kann diese Recherche unter der Transaktionsadresse 15BgmWQYd5tVWdRHpDJ67fnvbcNt1wSWh9 (ja, die erste Wallet ist schon installiert)…

Wenns der Wahrheitsfindung dient… (F. Teufel)

(Der in der Überschrift angegebene Betrag von 0,0005 BTC entspricht zum aktuellen Kurs einem Euro.)

Update, etwas über eine Stunde später: Ich (auffem Laptop) habe mir selbst (auffem Handy) gerade € 15,00 in Bitcoins geschickt. Und keine fünf Minuten später waren € 14,92 angekommen. Alles wie im richtigen Leben: Schwund gibts immer.

Zweites Update, am nächsten Abend: Hier ist das Ergebnis.