Was macht eigentlich Trump…

Hier wohnt Trump: Das Weiße Haus in WashDC.

A White House

…Donald Trump, im Zusammenhang dieses Blogs? Immerhin habe ich diese Seiten Anfang des Jahres überraschend (also zumindest für mich überraschend) wiederbelebt, weil Donald J. Trump das Amt des President of the United States tatsächlich angetreten und zielstrebig demoliert hat. Und jetzt schreibe ich hier über Asterix, Rewe und Menschen, die meine Mailadresse für die ihre halten?

Herr Klein, wo bleibt das Relevante?

Einerseits behaupte ich vorsichtshalber nicht, Fachmann für Relevanz zu sein. Andererseits sehe ich in Job und privatem Medienkonsum, dass eine dauernde Beschäftigung mit DJT zu Depressionen führt. Und drittens darf ich in meinem Job seit April wieder öfter und länger schreiben als davor – hurrah! Und gelegentlich schreibe ich sogar über die Trumps.

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Hallo, SParGEL Offline,

Bitte deaktivieren Sie Ihren Adblocker (egal, ob Sie einen haben oder nicht)! (Screenshot einer Fehlermeldung auf Spiegel.de)

Adblocker? Welchen Adblocker?

…seit gestern sieht jede Seite, die ich auf spiegel.de aufrufe, aus wie in dem Screenshot gleich links von diesem Satz abgebildet. Der Witz dabei ist: Ich habe keinen Adblocker installiert (obwohl ich es manchmal wirklich gerne täte), keine Ghosteries und dergleichen, und auch sonst laufen mit dem Browser, mit dem ich Ihre Seiten aufzurufen versuche, gerade mal zwei Erweiterungen: ein Passwort-Manager, was mit Adblocking nun überhaupt nichts zu tun hat, und HTTPSEverywhere, was in meinem anderen Browser (dazu gleich mehr) bei gleichen Einstellungen keine Probleme macht.

Was also könnte der Grund für die Bockhaltung Ihres Scriptes sein? Könnte es vielleicht daran liegen, dass ich seit gestern Ihre Seiten und alle anderen auch mit Firefox 57 “Quantum” angucke und Ihr Browser- und Plugin-Detektor-Script da was falsch verstanden hat (während alle anderen Seiten keine Probleme machen)? Kann ja mal passieren.

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Die spinnen, die…

Nicht nur Grund zur Freude (Ausschnitt aus Titelbild des aktuellen Asterix-Bandes "Asterix in Italien")

Nicht nur Grund zur Freude (Ausschnitt aus dem Titelbild des neuen Bandes)

Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich alt werde (überhaupt liegt alles immer daran, dass ich alt werde). Wahrscheinlich sind meine ersten Erfahrungen mit Asterix – wann war das nochmal? 1969? 1970? – einfach schon zu lange her. Wahrscheinlich ist René Goscinny schon zu lange tot (40 Jahre in diesem Jahr). Und wahrscheinlich hält sich die Asterix-Saga eben nicht so frisch wie, sagen wir mal, die von Spirou und Fantasio (und dem Marsupilami! Dem Marsupilami!!!)

Mit meinem ersten Tonbandgerät (nee, nicht Cassettenrecorder – Tonbandgerät!) produzierten wir Asterix-Hörspiele. Mutter, Schwester und ich pflegten über Jahre hinweg eine komplette Asterix-Bibliothek – auf der heimischen Toilette, damit alle immer was zu Lesen hatten. Mit leisem Bedauern nahmen wir wahr, dass Uderzos Bände ohne Coscinny, seinen Texter und Storyschreiber, nicht halb so gut waren wie, na, “Asterix und der Kupferkessel”, “Asterix als Legionär” oder “Asterix bei Kleopatra”. Dann kamen die unsäglichen letzten Asterixbände und dann lange nichts mehr.

Antivirus und Datenflus

Und dann hatte sich Albert Uderzo doch dazu durchgerungen und seine Welt in die Hände von Jüngeren gelegt, in die von Jean-Yves Ferri und Didier Conrad. Und es erschien “Asterix bei den Pikten”, und nunja, die beiden sollten sich erst mal warmschreiben und -zeichnen können. “Der Papyrus des Cäsar”  – hmjaaa, doch, auf dem richtigen Weg, mit (oder trotz) all den Assange-Anspielungen und den Legionären Antivirus und Datenflus.

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Uncool, aber kurz

Gebastel (Symbolbild)

Gebastel (Symbolbild)

Ja doch: Cool URLs don’t change. Wissen wir. Es gibt sogar eine Seite des WWW-Konsortiums, die sich mit diesem Thema beschäftigt, in einer nahezu philosophischen Art und Weise. Und doch ändern sich URLs (oder URIs), z.B. wenn man – wie yours truly – ständig sein Weblog neu aufsetzt. Also so alle paar Jahre.

Dazu kommt, dass die angeblichen Uniform Resource Locators, die wir in der Adresszeile des Browsers sehen (wenn wir da jemals hingucken) alles andere als das sind. Es sind eben nicht einheitliche Ressourcenzeiger, wie die Wikipedia das erklärt, sondern oft nur der Beginn eines lustigen redirect-Zirkusses. Dieser Text hat zum Beispiel den “sprechenden” URL https://konstantinklein.com/uncool-aber-kurz/. Er enthält also den Domain-Namen und den Titel in einer Form, die man notfalls auch am Telefon ohne Probleme weitergeben kann. Es gibt aber natürlich (?) auf diesem ganzen Server kein Verzeichnis oder keine Datei mit dem Namen “uncool-aber-kurz”. Die Adresse dient lediglich WordPress dazu, aus der Datenbank eine Seite zusammenzustellen, die den Text zum Thema “Uncool, aber kurz” enthält. Die Adresse lokalisiert also nicht eine feststehende Ressource, sondern fordert WordPress bei jedem Aufruf auf, die Ressource neu zu er- und dem Leser bereitzustellen.

Bei statischen Seiten ist das was ganz anderes; da sind URLs noch URLs. Aber soweit habe ich es trotz verschiedener Versuche hier in letzter Zeit nicht gebracht.

Ja, und?

Nicht nur die oben verlinkte Seite des WWW-Konsortiums stammt (erkennbar) aus vergangenen Tagen. Auch das Konzept des URLs hat schon mal einen frischeren Eindruck gemacht. Mobile Browser zeigen zum Beispiel (aus Platzmangel?) URLs gar nicht mehr oder nur sehr kurz und nicht vollständig lesbar an, bevor sie sie durch den Titel der angezeigten Seite ersetzen. Und die beiden großen Plagen der Menschheit, Facebook und Twitter, die ja u.a. vom Verlinken populärer Inhalte leben, ziehen schon bei der Eingabe einer Adresse entweder gleich die Inhalte der verlinkten Seite, also Überschrift, Teaser und Artikelbild. Oder sie benützen einen sog. link shortener, also ein System, das lange und unhandliche URLs in eindeutige und kompakte Kurz-Adressen umwandelt. Die eigentlichen (und angeblich uniformen) URLs bekommen wir immer weniger zu sehen.

In der Kürze…

Gerade das Prinzip Twitter mit seiner 140-Zeichen-Grenze ist auf Kurzlinks geradezu angewiesen. Jedes Zeichen eines Endlos-URL zählt schließlich gegen das Limit, und auch wenn wir demnächst alle (?) 280 Zeichen pro Tweet von uns geben dürfen, wollen wir doch keinen Platz verschwenden.

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Der Rewe-Verschwörung auf der Spur

Nicht mein Kühlschrank

Nicht mein Kühlschrank

Regelmäßige Leser dieser Seiten (ja, alle beide) haben dieses Bild eines etwas willkürlich gefüllten Kühlschranks schon einmal gesehen – über dieser Geschichte über einen Reinfall mit der Liefergesellschaft, wie ich den Alltagskonsum in Zeiten von Next Day oder sogar Same Day Delivery mal nennen möchte.

Damals, als ich den ersten Reinfall mit dem Rewe-Lieferservice erlebte, war der Fahrer schlicht drei Stunden nach dem vereinbarten Lieferzeitraum gekommen und hatte mich eher ranzig am Telefon gefragt, warum ich denn nicht zu Hause sei, um die Lieferung abzunehmen. (Antwort: Ich hatte die Lieferung mit Absicht auf den Vormittag gelegt, weil ich nachmittags im Büro zu sein hatte – that’s why!)

Warum nur, warum?

Nun stellt sich dem einen oder anderen meiner beiden Leser vielleicht die Frage, warum ich mir überhaupt Lebensmittel ins Haus liefern lasse. Einerseits natürlich, weil es geht™, andererseits aber auch, weil ich (außer in Momenten wie diesen) ganz glücklich ohne Auto lebe, allerdings in einer reinen Wohngegend. Die nächste Einkaufsmöglichkeit ist vier Bushaltestellen entfernt. Und ich möchte am Samstagmittag nicht unbedingt mit sechs vollen Einkaufstaschen in den dito Bus einsteigen.

Habe ich es also noch ein paar Mal versucht, und es klappte auch – bis die freundlichen, wenn auch stressgeplagten Rewe-Fahrer aus meinem Leben verschwanden und durch nicht weniger geplagte DHL-Fahrer ersetzt wurden. Von da an ging’s bergab.

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