Konstantin Klein 2017

Von einem, der auszog, das Internet vollzuschreiben

10. April 2017
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The Eagle has landed. Also, the cat. 

Die Überwachung der Auspackung

Die Überwachung der Auspackung

Es ist schon 48 Stunden her, dass ich Den Kater aus seinem Transportgefängnis entlassen habe. Es ist 47 Stunden her, dass er beleidigt in der Ecke meines künftigen Arbeitszimmers saß und mich keines Blickes würdigte. Und vor 46 Stunden lag er schon zusammengerollt auf seinem Lieblingssessel und razzte. 

Gestern dann überwachte er das Unboxing der ersten zehn Kartons und zweier Koffer, und wenn ich heute, in etwa 15 Minuten, nach meinem ersten Arbeitstag in Bonn, nach Hause komme, hoffe ich, einen ebenso entspannten Kater vorzufinden, wie ich ihn vor neun Stunden zurückgelassen habe. 

Mehr vom neuen Leben wohl erst am Donnerstag, wenn ich laut Anbieter wieder Internet habe (und solche Berichte nicht in ein iPhone tippen muss).

1. April 2017
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Blick nach drüben

A White House

A White House

Tscha. Da kommt also dieser Trump ins Weiße Haus, die Liberalen dieser Welt (nicht im Sinne von FDP), darunter yours truly, heulen voller Schreck, Empörung, Panik, Angst, whatever auf, ich mache kurzfristig meinen Entschluss rückgängig, das Bloggen sein zu lassen (doppelte Negation: Ich blogge also weiter) – und jetzt?

Seit sechs Wochen herrscht hier Schweigen, ja, auch, weil ich eine Ehe abzuwickeln, einen Umzug vorzubereiten (und – grusel – durchzuführen) und eine immer noch erstaunlich wackelige Gesundheit stabil zu halten habe. Vor allem aber herrscht Schweigen, weil diesem Blog rascher als geglaubt die Themen ausgingen: Dass ein inkompetenter, möglicherweise (beware of Ferndiagnosen!) psychisch nicht gesunder Mensch Präsident der US of A ist, erfährt die Welt nicht erst durch dieses Blog. Was in Washington vor sich geht und was vor allem nicht klappt in der Regierung Trump, ist nahezu täglich Nachrichtenthema. Vor allem aber stelle ich an mir eine Veränderung der Wahrnehmung fest, wie sie John Cassidy im New Yorker beschreibt:

Today, there are still plenty of reasons to be concerned about Trump and his illiberalism. The White House’s recent decision to dismantle President Obama’s clean-air regulations offers fresh testament to the malevolence of the Trump Administration’s agenda, and next week’s meeting between Trump and Xi Jinping, China’s President, will be a reminder of the enormous responsibilities that rest on a President’s shoulders. But, even among ardent Trumpophobes, fear and foreboding have been supplemented by wonderment at the White House’s string of gaffes. These days, instead of Big Brother, it often looks like the Keystone Kops are in charge.

Slapstick in the White House

Zur Erinnerung oder Weiterbildung: Die Keystone Kops waren „[…] ein Haufen chaotischer, unfähiger Polizisten […] in den von Mack Sennett produzierten stummen Slapstick-Komödien der Keystone Studios […].“ Und eine solche Truppe regiert, nun ja, agiert jetzt im Weißen Haus…

Damit wir uns richtig verstehen: Das macht die Sache nicht besser. Denn einer der Whitehouse Kops hat immer noch Zugang zu den Nuklearcodes, und solange nicht Gerichte anders entscheiden, und auch solange die Republikaner im Kongress sich als unfähig zu konstruktiver Legislatur erweisen, können auch die Whitehouse Kops viel Schaden anrichten.

Aber aus Empörung und Angst zu Beginn dieser Inkarnation meines Weblogs ist Fassungslosigkeit geworden, Fassungslosigkeit der Größenordnung „Kinnlade schlägt auf Fußboden“. Daher auch die Wortlosigkeit der letzten Wochen.

Update am nächsten Morgen: Ganz ähnliche Gedanken formuliert Neil Gabler auf alternet.org: America Is Barreling Toward Political Anarchy, Not an Organized Fascist State.

23. Februar 2017
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Der Umzugs-Würfel ist gefallen

Marlon unterwegs

Marlon unterwegs

Danke, Internet! Auf dich ist Verlass. Hier und auch hier habe ich um Rat gefragt, ob ich meinen Kater mit auf das Abenteuer „Umzug nach Bonn“ nehmen soll, incl. Etagenwohnung und Balkon, oder lieber nicht. Meine Sorge war (und ist immer noch ein wenig), dass sich der alte Freigänger in einer Wohnung eingesperrt fühlen wird. Aber die Ratschläge hier und dort und in meinen Mailboxen – sogar der dienstlichen! – haben mich überzeugt, das Wagnis einzugehen. Und Marlon selbst hat mir eindrücklich erklärt, dass ein Leben ohne Katz doch kaum als lebenswert zu bezeichnen ist.

Obiges Bild zeigt Marlon vor einem Ausflug im Mai 2012. Ähnlich sehen wir beide jetzt wieder in die Zukunft. Und wie es uns in dieser Zukunft ergeht, wird voraussichtlich wieder Thema auf diesen Seiten werden.

19. Februar 2017
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Umzug für zwei?

Kater blickt in die Zukunft

Kater blickt in die Zukunft

Natürlich versteht mich Marlon aufs Wort. Das beweist mir täglich sein fassungsloser Blick und das nahezu unmerkliche Kopfschütteln, wenn ich meinem Kater wieder etwas offenbar unsagbar Doofes gesagt habe. Katzen sind intelligent. Trotzdem ist ihm nicht ganz klar, was auf uns, auf ihn und mich zukommt. Kein Wunder, mir ist es selbst nicht klar.

Tatsache ist: In der ersten Aprilwoche verlasse ich Berlin. Vielleicht nicht für immer, aber doch für die nächsten Jahre. Mit dem Arbeitgeber ist alles besprochen, seit gestern ist der Mietvertrag für die neue Wohnung unterschrieben. Die Kinder sind aus dem Haus, die zweite Ehe gerade geräuschvoll gescheitert, übrig sind Marlon und ich.

Marlon kam 2005, im Alter von drei Jahren zu uns. Seine Vor-Familie war in eine Etagenwohnung gezogen, und der Kater war (und ist) ein Freigänger und mit der Etage nicht zurechtgekommen. Wir hatten eine Wohnung mit Gartenzugang, und als ich vor auch schon wieder vier Jahren beim ersten Knirschen im Ehegebälk eine neue Wohnung suchte, suchte und fand ich wieder eine mit Zugang ins Freie (siehe Bild). Marlon ist inzwischen ein älterer Herr (wie ich), aber (anders als ich) immer noch viel unterwegs – und sei es, um von jüngeren Nachbarskatzen eine auf die Mütze zu bekommen. (Darüber redet er eher ungern.)

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17. Februar 2017
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Regeln: was geht, was nicht geht

Washington, in ruhigeren Tagen

Washington, in ruhigeren Tagen

Ich mein‘, ich bin ja selber schuld: Da widerrufe ich kurzfristig meinen Ausstieg aus der Bloggerwelt, weil die Welt ganz allgemein aus den Fugen gerät. Und gleichzeitig nehme ich mir vor, kein monothematisches Trump-Blog auf den Server zu packen, und halte mich mit Trump-Themen zurück. Nur: beides zusammen – das geht nicht.

Ein Blick auf den Kalender: Wir leben im 21. Jahrhundert. Für uns West- und Mitteleuropäer waren die letzten 72 Jahre eine Periode des Friedens, des Aufbaus, des Wohlstandes. Zumindest in West- und Mitteleuropa haben die Menschen gelernt, zivilisiert und konstruktiv miteinander umzugehen.

Dazu gehört auch der Luxus, sich im Umgang miteinander an Regeln halten zu können, ohne sich innerlich zu sehr verbiegen zu müssen. Das scheint inzwischen anders zu werden.

Beispielhafte Regeln

Zu den Regeln, die mir – rein zufällig – einfallen, gehört zum Beispiel:

  • Bei allen Meinungsverschiedenheiten gibt es einen sozialen Grundkonsensus darüber, wie die Welt um uns herum aussieht, was wahr ist und was nicht. Wie die Welt aussieht, mag nicht jedem von uns passen; dass sie so aussieht, war bisher unumstritten.
  • Demokratie ist vielleicht nicht die beste, sicher aber die bestmögliche aller Staatsformen.
  • Demokratisch gewählte Regierungen sind legitim; Staatsstreiche, ob von unten, von oben oder von innen, sind der Größte Anzunehmende Unfall einer Demokratie.
  • Ferndiagnosen sind wissenschaftlich und menschlich ein No-Go.

Tscha. Und es ist Mitte Februar, und die genannten Regeln gelten nicht mehr. Punkt für Punkt.

Postfaktisch my ass!

Dass wir im sog. post-faktischen Zeitalter leben, haben wir amtlich: Die Gesellschaft für Deutsche Sprache (amtlicher geht’s nicht!) hat den Begriff zum Wort des Jahres 2016 gemacht. Welche soziale, intellektuelle und kulturelle Katastrophe dahinter steckt, wird uns dagegen erst langsam klar.

Damit die Mitglieder einer Gesellschaft in Frieden mit sich und miteinander leben können, müssen sie anerkennen, in ein und derselben Welt zu leben; anders hat es keinen Sinn, über diese Gesellschaft und ihre Weiterentwicklung auch nur nachzudenken. In der post-faktischen Gesellschaft erleben wir aber fassungslos, wie an sich klare Sachverhalte plötzlich völlig unklar werden. Da wird aus einem verirrten Silvesterböller ein Anschlag auf das Christentum. Da werden – gleichzeitig! – ein Mordanschlag eines Einzelnen einer ganzen  Bevölkerungsgruppe in die Schuhe geschoben und der Anschlag komplett angezweifelt – weil einer der Augenzeugen von Beruf Schauspieler ist; so gesehen in den Kommentarspalten, die ich beruflich zu bearbeiten habe. Und da bezeichnen (nicht nur) Politiker Nachrichten, die ihnen nicht ins Weltbild passen, als fake news, als „Lügenpresse“, und unterminieren damit die öffentliche Diskussion gleich ganz.

Die Sache mit der Demokratie

In den letzten Jahren kam das Wort von der „Schwarmintelligenz“ auf (und auch der Begriff „Schwarmdummheit“, letzterer bisher eher vereinzelt).

Kollektive Intelligenz, auch Gruppen- oder Schwarmintelligenz genannt, ist ein emergentes Phänomen. Kommunikation und spezifische Handlungen von Individuen können intelligente Verhaltensweisen des betreffenden „Superorganismus“, d. h. der sozialen Gemeinschaft, hervorrufen. (Quelle: Wikipedia)

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13. Februar 2017
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Ich habe gelesen. Unter anderem.

Seit dem letzten Eintrag auf Wohnungssuche in einer anderen Stadt. Das bedeutet viel Fahrerei und wenig Muße – der Grund, weshalb hier wenig los war. Auch wenn andere das mit Sicherheit anders sehen: Es bloggt sich nicht so lustig mit der Funkquatsche auf zugigen Bahnsteigen.

Hier eine Zusammenfassung dessen, was ich zuletzt gelesen habe:

Die Donalds zum Tage

Ja, ich weiß. Aber ohne Donald geht es nun mal nicht.

Und zum Schluss noch 31 Church Signs That’ll Restore Your Faith In Making It Through a Hungover Sunday:

He Who Farts in Church Sits in His Own Pew.

Nämlich.

7. Februar 2017
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Fake news, fake comments, reale Seufzer

Ich bin Praktikant, mit meinen 58 Jahren. Ich bin in dieser Woche für die Überwachung, Moderation und Beantwortung (in dieser Reihenfolge) der Kommentare im deutschen und englischen YouTube-Kanal meines Arbeitgebers zuständig. Und wie alle wissen, ist das Praktikantenarbeit.

Pfeifendeckel. Was hier abläuft, entspricht eher einer Kombination aus psychologischer Betreuung, Kindergarten, Parkwächter und Faktencheck in letzter Minute. Und natürlich gilt: It’s a dirty job, but somebody’s got to do it.

Fake news im Kommentar = fake comment?

Obamas Dekret = Fake News

Obamas Dekret. Nicht.

Bespiel „Fake news“. Meine Kollegen berichtet über Trumps Einreiseverbot und die Reaktionen darauf. User kilixtv antwortet:

Ist ja nicht so das Obama 2011 das auch gegen den Irak gemacht hätte und es keinen gejuckt hat!

Und User Arminius (nur echt mit der Deutschlandfahne!) legt noch einen drauf:

Barack Obama hat 2011 ein Dekret verfasst das für 6 MONATE ALLE irakischen Flüchtlinge die Einreise in die USA verhindert hat. Wenn Sie das nicht wissen ist das ein Armutszeugnis für Ihren Sender.

Nun – ein einfacher Fall. Denn die US-Regierung dokumentiert alle executive orders, nach Jahr geordnet. Und so lässt sich hier mühelos herausfinden, dass es ein solches Dekret, dass Obama in eine Reihe mit Trump stellen würde, schlicht nicht gibt. Die einzige Quelle dafür, die ich dafür auf die Schnelle ausfindig machen konnte, ist – Breitbart, die rechtsradikale Nachrichtenseite, deren Ex-Chef jetzt Trump-Berater ist. Was für eine Überraschung.

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6. Februar 2017
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Ich habe gelacht

Eine „Lachwurz’n“ war im Jargon meiner Mutter, die beruflich damit zu tun hatte, jemand, der auf der Bühne oder vor der Kamera in Gefahr war, einen Lachanfall zu bekommen. Einen unkontrollierbaren.

Ich konnte das sehr gut verstehen, denn sie selbst war eine solche Lachwurz’n, und sie hat dieses Gen an mich weitergegeben. Das führte nicht nur dazu, dass wir bei der Beerdigung eines Großonkels Tränen vergossen – vor Lachen. Es machte auch meine eigene Medienkarriere nicht immer einfach. Allein die Erinnerung an einen Radio-Sportblock, in dem ein einziges Wort („Radln!“) meines Kollegen Georg D. reichte, um uns beide besinnungslos grölen zu lassen vor Lachen. Vier Minuten lang, und unter den absolut verständnislosen Blicken der Technikerin und des Radiopfarrers, der auf seine Worte zur Besinnung wartete…

Warum ich das schreibe? Weil ich heute gesehen habe, dass auch der große, verehrungswürdige Peter Sellers eine Tendenz zum Wurz’ntum hatte – in seiner britisch zurückhaltenden Art, aber immerhin.

Und weil ich beruflich mit Urheberrechten ein wenig pingelig bin, bette ich das Video nicht auf diese Seite ein. Ich gebe aber gerne eine Wegweisung: Hier entlang, bitte!

4. Februar 2017
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Ich habe gelesen – Samstagsausgabe

Die Medienlese zwischen den Wochen, und auch diesmal geht es nicht ganz ohne Trump:

  • Michael Specter kommentiert für den New Yorker, den man ohnehin viel öfter lesen sollte, The Deep Denialism of Donald Trump. Das Kübler-Ross-Modell, auch „die fünf Stufen des Sterbens“ genannt, wird gerne auch für allgemeine Trauerarbeit verwendet; die erste Stufe ist denial, das Nicht-Wahrhaben-Wollen oder die Isolation. Nun sollten wir uns alle mit den fünf Stufen vertraut machen – wir werden sie für die Verarbeitung der Trump-Präsidentschaft noch brauchen. Der denialism des Donald Trump hat dagegen nichts mit Angst zu tun, sondern nur mit purer Arroganz. Was ich in dem Artikel besonders interessant finde: Immer mehr US-Behörden legen sich inoffizelle „Resistance“-Accounts bei Twitter zu. Sollte man mal suchen.
  • Als ich, noch relativ frisch in den USA, zum ersten Mal Werbung für Propecia sah, grinste ich überheblich. Denn ein Mittel gegen Haarausfall brauchte ich damals nicht (und brauche es mit meiner Steve-Martin-Gedächtnismatte bis heute nicht). Deswegen kaufte ich Propecia nicht und las auch nie den Beipackzettel. Donald Trump dagegen hätte das vielleicht mal besser getan (aber das er ungern liest, wissen wir ja). Die möglichen Nebenwirkungen umfassen neben Depressionen nämlich auch negative Auswirkungen auf die Männlichkeit des Patienten – ein Thema, bei dem Trump sehr empfindlich ist (bei welchem nicht?).
    Warum das überhaupt eine Rolle spielt? Trumps Hausarzt hat bestätigt, dass Trump seit Jahren Propecia nimmt, um das tote Wiesel die Haarpracht auf seinem Kopf zu erhalten. Lustige Ferndiagnosen sind die Folge: Could Trump’s Hair Drug Threaten His Physical and Mental Health?

And now for something completely different:

  • Frank Zander wird heute 75!
  • Und heise berichtet: Bundestagsgutachten: Neue Vorratsdatenspeicherung ist rechtswidrig. Wobei schon interessant ist, dass die Wissenschaftler im Dienst der Politik auf Bundes- wie Europaebene regelmäßig zu den einen Ergebnissen (rechtswidrig!) kommen, die Parlamentarier dann aber trotzdem gerne anders entscheiden. So gesehen: rausgeschmissenes Geld, oder?

4. Februar 2017
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Wg. Verschlüsselung im Netz

Verschlüsselung

Verschlüsselung (nicht nur Symbolbild)

In dieser Woche außerdem gelesen: Half the Web Is Now Encrypted. That Makes Everyone Safer. Dass ich nahezu die gleiche Schlagzeile bei einer kurzen DuckDuckGo-Suche („Ich bitte Sie: Wer googelt denn heute noch?“) über einem zwei Jahre alten Artikel fand, macht die Sache nicht weniger relevant.

Man braucht eigentlich nur eine durchschnittliche Portion Paranoia, um lieber für sich behalten zu wollen, was man sich im Netz so anguckt. Das betrifft nicht nur Porno Kontoauszüge oder Gesundheitsdaten, obwohl die besonders sensibel sind und deshalb meist schon länger verschlüsselt werden. In Zeiten, in denen zumindest laut darüber nachgedacht wird, von Reisenden Social-Media-Accounts abzufragen, wecken auch weniger sensible Daten  Begehrlichkeiten. Dass sich interessierte Organisationen gerne an den Straßenkreuzungen des Internet aufhalten, um dort mitzulesen, ist leider keine Überraschung mehr.

SSL now!

Nun gab es in dieser Ecke des Netzes, in der Sie gerade lesen, schon länger das kleine grüne Vorhängeschloss, das eine sicher verschlüsselte Verbindung zwischen meinem Server(anteil) und Ihrem Browser anzeigt. Aber was war das früher für ein Aufwand! SSL-Zertifikat bestellen, korrekt einrichten, alle bisherigen internen Links auf https:// umstellen, und irgendein unsicherer Link zerschoss einem die sicher geglaubte Sicherheit dann doch wieder.

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