Wenn ich nachts nicht schlafen kann…

…sah Georg Kreisler, der diese Formulierung auch schon mal benutzt hat, gern zum Fenster raus und beobachtete zwei alte Tanten beim Tangotanzen. Ich kann heute nacht auch nicht so schlafen, wie ich will – ich bin für einen Schlaftest voll verkabelt – Foto existiert und wird in einem anderen Zusammenhang sicher noch einmal an dieser Stelle veröffentlicht. Die Vollverkabelung zum Zweck des Schlaftests – warjaklar – verhindert denselben schon seit einer halben Stunde recht wirkungsvoll.

Egal, denn:

Google Maps kennt St. Oberholz

Google Maps kennt St. Oberholz

Ja, gerade fand ich in meiner Mailbox eine Einladung von Google, mir doch mal Google Maps in der 2013er Edition anzugucken (so exklusiv können solche Einladungen also nicht sein – get yours here). Und um den Schlafrecorder mit allen Anzeichen der Aufregung vollends zu irritieren, habe ich das auch gleich gemacht – an einem Live-Beispiel, das die gesamte Leserschaft leicht nachvollziehen kann (s.o.).

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…or never!

You must install Microsoft Internet Explorer 4.0 or never.

You must install Microsoft Internet Explorer 4.0 or never.

Gestern abend um 22:38 habe ich die wohl letzte in Deutschland (oder im ganzen Netz?) arbeitende Browserweiche gefunden. Im Einsatz: Google Chrome 26, offensichtlich an old internet browser. Und ich weiß jetzt nicht, was ich lustiger finden soll: die etwas verklausulierte Drohung “or never” oder die Tatsache, dass die von mir pflichtschuldig verpixelte Domain mit dem Nachnamen eines bekannten deutschen Netzthemen-Journalisten identisch ist, der mit Vornamen “Frank” heißt.

(Spoiler: Ich nehme stark an, dass das da oben nicht Franks Homepage ist, wie man es in den Zeiten von Browserweichen gerne nannte.)

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Analog-Käse

We the Net People

We the Net People

Wg. der Sache mit den Adblockern: Einerseits verstehe ich meine Position (die ja nicht nur meine zu sein scheint, sondern auch die von vielen Mitmenschen, die in den letzten Tagen auf Adblock Plus aufmerksam geworden sind und ihn installiert haben) ohne jegliches Nachfragen und halte sie nach wie vor für absolut richtig. Andererseits entwickele ich allmählich ein gewisses Mitgefühl für diejenigen, die sich tatsächlich nicht vorstellen können, dass We the Net People durchaus bereit sind, für Qualitätsjournalismus (im Gegensatz zu drittverwerteten Agenturmeldungen) mit Geld und/oder Aufmerksamkeit zu bezahlen.

Um es nochmal zu erklären: Werbung an sich ist ein Geschäftsmodell, mit dem auch Nutzer eines Adblockers leben können, ohne es zwangsweise auszubremsen. Glaube ich wenigstens. Das Problem ist der Nervfaktor der letztendlich geblockten Werbung. Internetwerber, zumindest im deutschen Sprachraum, wollen eben nicht nur mit “ein wenig Bling Bling” die Angebote finanzieren, sondern mit einer Riesenportion BLINGSCHEPPERDOINGTRÖÖTBLINKBLINK.

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