Gestern abend, also am 21. Oktober 2026, dürfte wohl das erste Mal gewesen sein, dass in der ehrwürdigen Tagesschau nicht nur der Begriff “PHP” erwähnt wurde, sondern die Scriptsprache PHP sogar einen ganzen Beitrag füllte. Grund dafür war einerseits die Tatsache, dass 70 % oder mehr des gesamten World Wide WWeb in der einen oder anderen Form PHP einsetzt, andererseits die Nachricht, dass tief im Maschinenraum von PHP zwei gefährliche Lücken entdeckt worden waren. Die Folge: Reihenweise verschwanden PHP-Seiten aus dem Netz, vorsorglich offline genommen von gestressten Administratoren, die sich dann Stunden oder auch die ganze Nacht um die Ohren schlagen mussten, um die bereitgestellten Patches einzuarbeiten. Der Mindener Hosting-Anbieter goneo hat die Sache recht technisch beschrieben - und darauf hingewiesen, dass man alles richtig gemacht habe. Klar, was sollten sie auch sonst schreiben?

In diesem Zusammenhang möchte ich erklären, dass ich mit diesen Seiten ebenfalls alles richtig gemacht habe - nicht, indem ich eine eventuell zugrunde liegende PHP-Installation sofort gepatcht hätte, sondern indem ich diese Seiten von vorneherein PHP-frei gebaut habe. Mein Webhoster bietet zwar PHP an (und hat hoffentlich rasch reagiert), was ich aber nicht brauche. Die Seiten werden auf dem heimischen Rechner gebaut und fertig, ohne irgendwelches Gescripte, ausgeliefert. Und auf dem erwähnten Heimrechner wird PHP ebenfalls nicht verwendet, denn Hugo, die Maschine hinter diesen Seiten, läuft mit Go. So, so.

Nein, ich bin nicht besonders schlau. Ich habe einfach Glück gehabt, dass ich schon vor einiger Zeit WordPress und damit PHP hinter mir gelassen habe. Und all meine angefangenen und manchmal sogar beendeten eigenen PHP-Projekte sind schon länger Geschichte.