Nicht alles muss ich dem ehemaligen Nachbarn aus Neukölln nachmachen, aber ab und zu doch das eine oder andere. Während ich nach einigen Versuchen mit AnyType (das war mir trotz Besuch eines Webinars der Hersteller viiiel zu kompliziert mächtig) und anderen Notizen- und Wissensmanagementlösungen seit Jahren mit Joplin zufrieden bin und arbeite, testet besagter Nachbar solche Dinge gleich reihenweise, so dass es zu einer eigenen Kategorie “Zettelkasten” in seinem Weblog Kritzelheft gereicht hat.

Jetzt habe ich aber im Netz - ich glaube, es war im Fediverse, wie sich das gehört - einen Hinweis auf HelixNotes gefunden, einen Markdown-Editor mit großem Anspruch:

I wanted UpNote’s clean editor with Obsidian’s local files, minus the bloat and the lock-in. It didn’t exist, so I built it.

Yuri Karamian auf der HelixNotes-Website

Hui. Ein Obsidian ohne Obsidian, lokal gespeichert und (vermutlich) über WebDAV doch zwischen den Geräten synchronisierbar (bis jetzt nur Desk- und Laptops, iOS sei “in Arbeit”, von Android ist - noch - keine Rede).

Um das also testen zu können, sollte ich mich vielleicht zuerst mal mit Obsidian auskennen, was noch nicht der Fall ist. Es kann also ein paar Tage dauern, bis ich ein Testergebnis vorlegen kann. Als großer Fan von MarkDown (auch diese Seiten schreibe ich in MarkDown, ebenso meine Joplin-Notizen) komme ich aber nicht umhin, es mir näher anzugucken.

Wenn es wieder ein paar Tage lang kühler ist…