Zweitdrittelzeitpause

Nach eineinviertel Tagen re:publica 09 (war gestern nur am Nachmittag da, und das auch nicht allzu lange) eine kurze persönliche Zwischenbilanz:
 
Tech-bezogene Konferenzen (und die rp09 ist tech-bezogen, machen wir uns nix vor) leiden zuverlässig unter technischen Problemen. Ohne UMTS-Karte oder Stick ist man sehr aufs Henndie zurückgeworfen, will man jenseits der Mauern von Friedrichstadtpalast und/oder Kalkscheune wahrgenommen werden.
 
Bloggen macht trotz allem auf einem Netbook mehr Spaß als auf einem iPhone – und geht auch leichter von der Hand.
 
Die Aufmerksamkeitsspanne verkürzt sich, wenn die Stühle zu unbequem/das Wetter draußen zu schön/ das Problem mit der Abwasserleitung zuhause noch zu ungelöst ist. Bzw. sind.
 
Peter Glaser ist ein Mann des Wortes. Gelesen ist er aber fast noch besser als vorgelesen.
 
Wer bahnbrechend Neues erwartet, soll RSS-Feeds lesen. Tagungen sind so etwas wie ein menschenbasierter RSS-Reader – alle tragen vor, was es auch anderswo schon zu erfahren gab, aber schön gebündelt.
 
Ich quatsche auf solchen Veranstaltungen mit denen, mit denen ich auch auf der letzten derartigen Veranstaltung schon gequatscht habe. Erstmalige Treffen diesmal mit Cem Basman, Ralf Graf, Oliver Gassner. Alle anderen kannte ich schon. Morgen: Neue Leute kennenlernen. Poken nutzen. (Hinweis: bluelectric ist tricolor: Weiße Haare, blaugerandete Brille, roter Voodoo-Poken)
 
Ihr werdet es nicht glauben: Ich verbringe meine ersten drei Urlaubstage auf der rp09. Und ich tu es gerne. Bis morgen.

Per email, via Bluelectric ePost