Things that make me go „nanu?“

Abt. Nachdenklich machende Dinge: Diese Seiten werden mit WordPress auf einem shared hosting virtual server-Account irgendwo in den schönen US of A betrieben. WordPress ist ein international erfolgreiches Produkt, nahezu der Standard für Blogs und CMS of choice für viele anderen Seiten. Industry standard, eben.

Auf einer anderen Domain des gleichen Accounts auf der gleichen Maschine des gleichen Hosters läuft eine Anwendung zur Verwaltung von irgendwas (was, spielt hier keine Rolle) – ein Frontend für eine kleine Datenbank, mehr nicht. Diese Anwendung habe ich alleine geschrieben, mit dem bisschen, was ich an PHP-Kenntnissen besitze (ungefähr zwei Bücher, die in Griffweite stehen und mir bei den einfachsten Fragen weiterhelfen müssen). Im Augenblick unternehme ich einen neuen Anlauf, die Anwendung ein wenig zu glätten und reif für den Einsatz jenseits des heimischen Bedarfs zu machen. Was man eben so tut, wenn abends nichts im Fernsehen kommt.

Auf der einen Seite also: ein professionell erstelltes, kommerzielles Produkt. Auf der anderen Seite: zusammengestümperter Hobby-Code. Zugegeben: Das kommerzielle Produkt kann erheblich mehr als das Stümperprojekt. Es kann aber auch erheblich mehr, als ich überhaupt für diese Seiten brauche.

Und jetzt dürfen wir einmal raten, welche Anwendung zackig funktioniert, und welche im gemächlichen Schildkrötentempo durchs Netz schleicht.

Es ist Zeit, sich nach einem Ersatz für WordPress umzusehen, isn’t it?

6 Gedanken zu „Things that make me go „nanu?““

  1. Mit WordPress ist alles in Ordnung.

    Hier steckt der Fehler:

    > shared hosting-Account irgendwo in den schönen US of A

    Mit shared hosting ist es wie mit Lufthansaflügen, sie sind immer mindestens zu 20% überbelegt.
    Wenn man dann Pech hat, muss man draußen bleiben.

    Gruß

  2. Ich weiß jetzt auch nicht, was an WP sonderlich lahm sein soll. Also ich bin damit ziemlich zufrieden, es läuft aber bei mir auch auf einem dedicated Server und kriegt nur etwa 1200 Besucher am Tag. Wir hatten auch schon ein Blog mit bis zu 20.000 Besuchern am Tag auf einer VM laufen und das kroch auch fürchterlich vor sich hin. Und die Moral von der Geschicht‘: shared server taugen nicht 😉

    • Ich habe mich da ein wenig ungenau ausgedrückt: K. [Journal] läuft auf einem Virtuellen Server, was aber auch nur eine Form des shared hosting ist, wenn auch eine etwas stabilere. Für einen dedizierten Server reichen die Besucherzahlen (und das Geld, das ich dafür ausgeben will) nicht. Und da auf diesem virtuellen Server auch anderes läuft (und nicht nur mein selbergestrickter Hobby-Code), und alles schneller als WordPress, bleiben WordPress – und die hier eingebastelten Plugins! – meine Hauptverdächtigen.

  3. My apologies for coming late to the party (despite being a subscriber), but I suspect the above, combined with your recent being hacked episode, has somewhat dampened your enthusiasm for WP. As you’re currently deploying a very minimalist WP theme with only the bare essentials for functionality, I think it would be time to seriously contemplate what is a current trend amongst knowledgeable bloggers : *go static*. As you perhaps know, I’ve been recommending ’static blog generators‘ elsewhere for quite a while now …

    Should you decide though that a ‚roll your own‘ solution with PHP is the way to go, perhaps you’ll find this usefull : http://tutorialzine.com/2013/03/simple-php-blogging-system/ (part 1 of 2). The demo of the finished app doesn’t look too bad 😉
    Please beware though that PHP is not exactly ’secure by design‘ and can cause a world of hurt when used improperly …

    • Peter,

      thank you very much for this information. I’ve been thinking abaout MarkDown and static pages a lot, and am even in an ongoing conversation with a strong proponent of both for a while. So I’m going to study both parts of the tutorial (the second, I understand, will come next week) very closely, and maybe there will be a change under the hood very soon…

      • My pleasure. I’ll be very interested to see what you’ll choose eventually.

        Should your own PHP efforts prove unsuccessful for whatever reason, you’ll perhaps want to keep a few PHP based alternatives (no database) as a contingency :
        Stacey : http://www.staceyapp.com/
        Kirby : http://getkirby.com/ (made in Germany btw)
        PieCrust : http://bolt80.com/piecrust/
        Please note that the above are all ‚one-man efforts‘, not always a guarantee for ongoing development or longevity.

        Finally perhaps an old ‚dynamic‘, lean & mean favourite of mine, *Habari* : http://habariproject.org/en/ which is perceived as ‚WP done right‘, developed from scratch by a group of extremely approachable PHP gurus (amongst them former WP core contributors).
        Actively developed, very capable and extensible and (although MySQL and even PostreSQL capable) IMHO preferably run light as a feather with SQLite. Properly and securely coded in OO PHP.
        Not as easy to maintain as WP though : updates not (yet) via ‚one-click‘, but must be done by hand.

        Good luck, I’ll stay tuned !

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