Wisch und weg

Facebook, meins„Wenn ich nachts nicht schlafen kann“ (G. Kreisler, „Zwei alte Tanten“), räume ich gerne meine Smartquatsche™ auf. So geschah es auch gestern nacht, und mit ein paar Mausklicks Fingerpatschern flog die Facebook-eigene Facebook-App von meinem Motorola. Bis auf weiteres und möglicherweise endgültig.

Und warum?

Nicht etwa, weil ich Facebook damit aignern ärgern will. Nachdem in den mobilen Apps ohnehin keine Werbung vorkommt, verdient Facebook damit auch kein Geld. Kann ihnen also wurscht sein.

Auch nicht, weil besagte Facebook-App eigenmächtig in meinem Adressbuch herumramentert, dabei lebenswichtige Adressen gelöscht und durch nichtswürdige Facebook-Adressen ersetzt hätte, wie es offenbar Milliarden von Handy-Nutzern ergangen ist. Ist nicht passiert, kann mir nicht passieren, weil Android 2.3.7 und so.

Und auch nicht etwa, weil – wenn Facebooks magere Entschuldigung stimmt, die ganze Sache sei auf einen Bug zurückzuführen – derart schlampig zusammengenagelte Software auf einem teuren, von mir ganz alleine bezahlten Gerät nichts zu suchen hat.

Sondern? Sondern??

Na, weil es geht™.