Windows BW

Manchmal ist es schwer, herauszufinden, was schlimmer ist. Ist es die Tatsache, dass die bundesdeutsche Bundeswehr allen Ernstes glaubt, auch nur einen Verteidigungskrieg unter Windows gewinnen zu können („Fatal error – Press Ctrl-Alt-Del to restart your war…“)? Oder ist es das (bisher dementierte) Gerücht, dass man an zuständiger Stelle nach einer Alternative sucht – nicht aus den Gründen, aus denen wir alle nach Alternativen suchen, sondern weil die NSA (nicht zu verwechseln mit dem Waffendeppen-ADAC NRA) angeblich Hintertüren in das Betriebssystem eingebaut hat.

Nicht, dass der NSA das nicht zuzutrauen wäre. Aber stellen wir uns doch mal die Alternativen vor: Knallbunte iMacs in passend lackierten Geländewagen. Oder Obergefreite, die versuchen, für ihr Flugabwehrsystem den passenden Linux-Treiber zu finden. In Newsgroups wie alt.linux.krach.bumm, oder wie? Oder findet die nächste NATO-Grossübung unter BeOS statt (übrigens tatsächlich ein lustiges kleines, unheimlich schnelles und stabiles und darüber hinaus reichlich nutzloses OS – weil es so gut wie keine Software dafür gibt; aber ein nettes Spielzeug für eine ungenutzte Ecke einer Festplatte. Aber ich schweife ab)?

Format BW:?

Aus der Abteilung „Nutzlose Informationen“: Mein Preis für den schönsten Ortsnamen in den USA geht auch in diesem Jahr wieder nach New Mexico. Dort liegt die Kleinstadt Truth or Consequences (etwa: „Die Wahrheit, oder es setzt was!“). Und besonders schön ist die Geschichte, wie die Stadt Hot Falls, NM, zu diesem Namen kam: Ralph Edwards, Moderator einer 40er-Jahre-Radioshow namens „Truth or Consequences“ versprach, in der Stadt jährlich eine USA-weite Sondersendung zu veranstalten, die ihren Namen nach der Show benennen würde.

Und jetzt warte ich auf Mail aus „Big Brother“ in Sachsen-Anhalt oder „Wetten, dass…“, der Hauptstadt von Schleswig-Holstein…