Google-Hack du jour

Irgendwann (sprich: jetzt) kapiert es auch der Letzte (sprich: ich). Schon länger benutze ich an dieser Stelle friendly URLs, also Artikel-URLs, die man sich ohne Verwechslungsgefahr auch am Telefon vorlesen lassen kann. Die vorhergehende Geschichte trägt zum Beispiel den Titel „Abstraktes zum Sonntag“ und ist zu finden unter, na? Richtig: http://konstantinklein.com/abstraktes-zum-sonntag/ – verständlich und leicht merkbar, jedenfalls leichter als irgendwelche wüsten Zahlen-/Buchstaben-IDs, die in die Adresse eingebaut werden. (In den frühen 2000er Jahren galt ja kein CMS als vollwertig, das nicht in seine URLs mindestens fünf Kommata einbaute. Yes, Vignette, I’m looking at you!)

Nun ist mir aber beim Umherstreifen und Linksammeln im Netz aufgefallen, dass bei den Profis immer öfter kurze, knackige Titel über den Artikeln stehen, die URLs – oder zumindest der Teil, der den Titel darstellen soll – dagegen vergleichsweise langatmig und einfallslos formuliert waren.

Tscha. Erklärt mir doch letzte Woche einer der hauseigenen SEO-Fachmenschen, warum das so ist. Weil nämlich Google- und andere Bots nicht nur die Tags zu einem Text auslesen, sondern auch den Text selbst (wichtig ist, was am Anfang steht – da muss ich wohl noch dran arbeiten) und den URL-Inhalt. Merke: Friendly URLS sind nicht nur user friendly, sondern auch suchmaschinen friendly.

Und jetzt gucken wir a) auf den Titel dieser kleinen Geschichte und b) in die Adresszeile des Browsers.

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Ja, ich bin lernfähig. Wenn’s denn der Wahrheitsfindung dient. (F. Teufel)