Wg. Terrorismus, nochmal

Ganz meine Rede, was Patrick Smith, Berufspilot und Salon.com-Kolumnist („Ask the pilot“) da schreibt:

We seem to be losing our grip, sliding from a state of reasonable anxiety to one of mass hysteria. At this rate, we’re making the task of the terrorist easier by the day; nobody needs to actually destroy a plane anymore to ignite a debilitating plague of panic and foolishness. Merely planning the act is liable to get the job done, encouraging an entire population to act like lunatics, surrender its dignity (and liberties), and squander away millions of dollars.

Ich schüttele mich bei dem Gedanken, diesen Lieblingssatz der berufsmäßigen Angstmacher zu verwenden, aber es ist so: Wenn wir der Terror-Angst nachgeben, dann (und jetzt kommt der Satz) „haben die Terroristen gewonnen“. Denn dann wird Terror immer einfacher: man braucht dazu keine freiwilligen Selbstmörder mehr, keinen Sprengstoff und auch keine Teppichmesser – ein einfacher, bedrohlich klingender Satz, an der richtigen Stelle und zur richtigen Zeit gesprochen oder geschrieben, reicht schon, um uns wieder ein bisschen mehr lahmzulegen.

Nicht mit uns.