Wg. Manifest

Da haben sich in den vergangenen Wochen also 15 sog. Alpha-Blogger (was für ein dämlicher Ausdruck!) zusammengesetzt und versucht, in einem Internet-Manifest zu erklären, wie Journalismus in Zeiten des Internets funktioniert (oder funktionieren kann).

Bang.

Über mangelnde Resonanz können die Autoren sich nicht beschweren. Am lautesten schimpften diejenigen, die ebenfalls (von wem eigentlich? Vielleicht von sich selber..,) zur ersten Garde gezählt werden, aber leider nicht gebeten wurden, mitzumachen. Weil deren Kritik die Grenze zum Pöbeln schon lang hinter sich gelassen hat, sollen sie hier unverlinkt bleiben.

Andere haben sich differenzierter geäußert und den mangelnden Tiefgang oder einen Mangel an Handlungsanweisungen (Links vorerst nur zu den Autoren, nicht zu den konkreten Artikeln – auf dem iPhone verlinkt es sich so unbequem! jetzt auf die korrekten Seiten) kritisiert.

Mensch, Leute. Ich dachte, wir sind hier im Netz, dort, wo der Mensch nicht nur konsumiert, sondern kollaboriert, remixed, erweitert, diskutiert.

Gut, dass sich jemand die Arbeit gemacht hat, solch ein Papier überhaupt in Angriff zu nehmen. Und jetzt hören wir brav auf zu pöbeln und arbeiten gemeinsam weiter daran, das Netz zu verstehen und danach auch anderen zu erklären.