Wettbewerbsgesellschaft

Als ob es dafür noch eines Beweises bedurft hätte: In jedem von uns steckt ein kleiner Terrorist, vermutete Bruce Schneier, Fachmann für Internet Security, Buch- und Blogautor, und startete einen Wettbewerb um die Idee für den schrecklichsten denkbaren Terroranschlag. Dabei ging es ihm nicht (rpt.: nicht) um die tatsächlich Ausführung, sondern nur um einen Vorschlag. Er bekam 782 davon, außerdem einige Mails von Leuten, die ihre Idee für zu schrecklich hielten, um sie zu veröffentlichen, sowie einige von Leuten, die ihm vorwarfen, damit „den Terroristen“ zu helfen.

Both of these reactions make the same erroneous assumption: that terrorist attacks are easy, and all terrorists need are a few good ideas. But if there’s one thing this contest demonstrates, it’s that good terrorist ideas are a dime a dozen. Anyone can figure out how to cause terror. The hard part is execution.

„Gewinner“ des Wettbewerbs wurde ein gewisser Tom Grant, der nach der Veröffentlichung von Schneiers Artikel in den Verdrahteten Nachrichten wohl schon auf der Überwachungsliste der NSA steht. Er schlug vor, ein Flugzeug mit einer Bombe in den Grand-Coulee-Damm zu fliegen – die entstehende Flutwelle würde alle weiteren Kraftwerke entlang des Columbia River mit sich reißen und die gesamte Westküste der USA für Monate ohne elektrischen Strom lassen.