Web 2.1?

Es besteht noch Hoffnung (oder gerade nicht mehr, je nach Standpunkt). Der SiliconVallyWatcher in Gestalt von Tom Foremski nimmt einen zunehmenden Überdruß auf Geldgeberseite war, wenn immer der Begriff „Web 2.0“ fällt.

„We have absolutely no interest in funding Web 2.0 companies,“ says Randy Komisar, a partner at Kleiner Perkins… He said he had recently told John Battelle, one of the organizers of the rapidly growing Web 2.0 Summit conference, that the term no longer had the same positive cachet it once had. In the VC community it clearly has a negative one.

Autsch. Kleiner Perkins Caufield & Byers gehört zu den führenden Venture Capitalist-Firmen – dort auf Desinteresse zu stoßen, dürfte schnell auch bei weiteren Finanziers zu Problemen führen.

Werden wir – bzw. alle die, die diesbezüglich reich werden wollen – uns eben ein neues Buzzword überlegen – oder eines der verbliebenen, noch nicht verbrannten benutzen. Foremski gibt Tips:

„Social graph“ is doing great right now, so make sure you pepper your business plan with that term. „Social platform“ still has legs. And „attention economy“ is a ricochet term with a bullet.

Oder war das doch die „Attention Deficit Economy“?

Nachtrag: Offensichtlich gibt es noch Menschen, die trotzdem 2.0 spielen wollen, auch und gerade ohne großes Geld. Die Lokalzeitung berichtet über ein Startup Weekend in meinem Ex-Heimatdorf Falls Church, ausgedacht von Web Consultant Andrew Hyde und organisiert von AOL-Produktmanager Will Kern. Ergebnis des Wochenendes: ein Start Up aus der Kategorie „Social Networking“. Naja, warum nicht?

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