Verchromter Nachtrag

Kaum denke ich ein Wochenende lang darüber nach, warum mir das Googlebuch in seiner Schlechthinnigkeit inzwischen nicht mehr als das (oder zumindest mein persönliches) IT-Modell der Zukunft erscheint…

…da fällt es mir schon wie Schuppen aus den Haaren: Als Geheimniskrämer 2.0 speichert man seine Daten zwar durchaus gerne in der Wolke, aber – nicht erst seit dem Dropbox-Desaster (wir erinnern uns: die verschlüsselten Daten, die everybody and his Grandmother entschlüsseln kann, ohne dass wir was davon merken) – natürlich verschlüsselt man sie oberhalb einer gewissen Relevanz- und Vertraulichkeitsschwelle.

Dazu braucht der Geheimniskrämer 2.0 ein Verschlüsselungsprogramm seiner Wahl (bei mir ist es plain old GnuPG), und das hat selbstverständlich lokal zu laufen, nicht auf irgendeinem Server irgendeines wildfremden Providers (siehe auch Dropbox). Das aber scheint nicht zu den Kernkompetenzen von Chrome OS zu gehören, oder anders: es geht nicht.

Und somit geht auch Chrome OS nicht.