Un-Unity

Mitteilung an alle, die wie ich ein Netbook mit der aktuellen Version von Ubuntu betreiben, und vor allem an alle, die das Treiben der Ubuntisten mit einer gewissen Schadenfreude beobachten:

Gerade eben ist Unity, die neue Standard-Netbook-Oberfläche von Ubuntu 10.10, von meinem Netbook-Desktop geflogen. Weil ich jetzt keine Zeit für lustige Umkonfigurationen habe, muss es vorerst der Standard-GNOME-Desktop tun.

Der Grund: Unity ist langsam (zumindest auf meinem gerade mal anderthalb Jahre alten Netbook), es ist umständlich (der Mensch muss sich durch ganze Reihen von Vollbilddarstellungen klicken, um an sein Ziel zu kommen) und unzuverlässig (Dateien und ganze Programme werden ohne Rückfrage geschlossen – etwas, das an sich nichts mit der Oberfläche zu tun haben kann, das mir aber vor und außerhalb von Unity nie passiert).

Fazit: Da hat Ubuntu nach Jahren der stetigen Besserung wieder einmal ein halbfertiges Produkt auf die Menschheit losgelassen. Zu Ende testen dürfen das jetzt andere. Ich habe zu arbeiten.