Umweltbilanz

Verträumt an einer Plastik-Pfandflasche (Spreequell Apfel-Schorle herb) nuckelnd, lese ich bei Salon, wie sich PET-Flaschen und Getränkedosen aus Sicht der Umwelt darstellen. Die Bilanz treibt mich zum Wasserhahn, da im Kühlschrank derzeit nur ein Getränk in einer Glasflasche vorkommt, und ich trinke um diese Zeit nun mal kein Weizenbier. Auch kein alkoholfreies.

Leseprobe:

The manufacture of PET requires about 6.5 kilograms (kg) of petroleum inputs per kilogram of plastic. Most of the petroleum, about 5.5 kg, does not end up in the final bottle. It is consumed in manufacturing and is out-put in the form of greenhouse gas emissions (about 16.5 kg).

Endergebnis des Artikels: Aludosen werden zwar öfter recyclet. Aber insgesamt verursachen sie in Produktion und Transport zur Abfüllerei noch mehr Schadstoffe als PET-Flaschen.

Da Erfrischungsgetränke in den US of A nicht in Glasflaschen abgefüllt werden, kommt die Glasflasche in der Rechnung gar nicht vor. Aus meiner Zeit als Staplerfahrer bei einem Coca-Cola-Abfüller (ca. 1978) glaube ich mich jedoch an enorme Umläufe von Glasflaschen zu erinnern – sprich: um die gleiche Menge an Getränken zu transportieren, müssen viel weniger Behälter überhaupt produziert werden. Und: Glas lässt sich gut recyclen.

Das sollte argumentativ eigentlich genügen, um künftig auf den Erwerb von Getränkedosen insgesamt und dem von Plastikflaschen möglichst weitgehend (sprich: wenn es Alternativen im Glas gibt) zu verzichten. Soweit meine grünen fünf Minuten für diese Woche.