Ubuntu

Nachtrag aus’m Urlaub: Regelmäßige Leser Gucker meines Flickr-Streams dürften schon gesehen haben, was ich am 16. August im Dorfsupermarkt meines Vertrauens gefunden hatte und gleich testen musste:

Ubuntu-Cola.

Und sie hat nichts mit dem Betriebssystem zu tun, mit dem ich derzeit Daten verarbeite (Note to self: Mac zur Reparatur bringen!). Die Macher der Ubuntu-Cola übersetzen „Ubuntu“ sogar anders – also nicht als „too dumb to configure Debian“, sondern als „I am what I am because of who we all are“ (Quelle).

Ubuntu Cola ist also ein Fair Trade-Dings, gesüßt (und wie!) mit echtem Rohrzucker aus Malawi und/oder Zambia. 15% der paar Kröten Kronen, die ich für drei Test-Dosen ausgegeben habe, gingen nach Afrika, und die Dosen kamen in den Recycling-Container. Dazwischen?

Noch so’ne Cola. Nicht Coca-, nicht Pepsi – aber auch nicht Club-. Ubuntu-Cola spielt so ungefähr in der Liga von Afri- und Sinalco-Cola. Für mich als alten Chemie-Trinker ist Ubuntu-Cola aber auch aus einem anderen Grund nix: Echter Rohrzucker mag ja besser sein als der High Fructose Corn Syrup, den sie in den U.S. of A. in die Cola kippen. Aber Kalorien hat es doch und kommt mir deshalb eher nicht über die Lippen.

Außerdem gibt’s die Ubuntu-Cola hier noch nicht – nur in UK, Irland, Belgien, Schweden und Norwegen.