Ubuntu und in Farbe.

Der Mensch wird alt. Früher hätte der Mensch Linux als das genommen, was es ursprünglich mal war: eine riesige Baustelle auf dem heimischen Rechner, Quell endloser Stunden von Frustration und Freude (wenn’s denn mal klappt).

Heute ist der Mensch (OK, bin ich) froh, wenn out-of-the-box-Distributionen, also solche, die behaupten, ohne große Bastelei brauchbar zu sein, wirklich out of the box funktionieren, und der Mensch wird (ja doch, ich werde) schnell ungeduldig, wenn das nicht so ist.

Und deshalb hatte ich auf meinem Asus EeePC 900 bisher Ubuntu-eee, die angepasste Version von Ubuntu 8.04 – und deshalb habe ich seit ein paar Stunden Eebuntu 2.0, eine angepasste Version von Ubuntu 8.10.

Warum der Wechsel – schließlich liegt beiden das zuverlässige Gutmenschen-Linux Ubuntu zu Grunde?

Tscha. Zwar könnte ich behaupten, der Namenswechsel von „Ubuntu-eee“ zu „Easy Peasy“ wäre der Grund. Doch das wäre irgendwie peinlich.

Der wahre Grund ist noch viel peinlicher: Aus irgendeinem Grund will Easy Peasy auf meinem Asus nicht drahtlos funken. Eeebuntu macht das ohne große Konfiguration, und schon hat es gewonnen. Faul bin ich geworden.