Twitterjagd

Eine Versuchsanordnung. Benötigt werden:

  1. ein GPS-fähiges Handy (das Eifon soll das auch können, habe ich mir sagen lassen)
  2. zuviel Zeit

Ersteres habe ich seit einigen Monaten, zweiteres hatte ich an diesem Nachmittag, weil von mir zu haltende Schulungen wg. mangelnder Beteiligung abgesagt wurden.

Twitterjagd - der Tweet
Twitterjagd - der Tweet

Erster Schritt: ein Tweet. Beim Sitzen im Ufercafé einfach mal die GPS-Koordinaten rausgepustet und eine Einladung dazu abgesondert. Eine Stunde würde ich es wohl aushalten in der Hitze am Ufer, und etwas anderes hatte ich ohnehin nicht zu tun.

Die erste Reaktion nach einigen Minuten:

crummel @bluelectric Ich habe mal auf gmap nachgeschaut, wo das ist, will aber kein Spielverderber sein und es verraten – leider zu weit weg.

Die zweite kurz darauf:

gekow @bluelectric Schade, dass schaff ich nicht, ausserdem wär ich dran. 🙂

Zeit zum Nachdenken, warum das mit Spontanideen so eine Sache ist.

  1. Bonn ist 1. nicht Weimar und 2. auch so an einem Mittwochnachmittag nicht Zentrum of the Twitterverse
  2. Anständige Menschen arbeiten um diese Zeit.
  3. Und nicht alle können sich nichts schöneres vorstellen, als von Autor dieses einen ausgegeben zu bekommen.

Stand der Dinge um 1700:

Ein Bier, ein Eis
Ein Bier, ein Eis

Über diese Zusammenstellung, über Geschmack im Allgemeinen streite ich mich doch nicht mit Ihnen. Relevant sind ohnehin die beiden leeren Stühle im Hintergrund. Auf die erste Twitterjagd der mir bekannten Internetgeschichte gab es nur zwei (bedauernde) Absagen, und die Zeche hielt sich in Grenzen. Bei Gelegenheit werde ich die Sache zu mehrversprechender Zeit und an einem mehrversprechenden Ort wiederholen.

Und auf zu neuen Abenteuern!

Ach ja, wer sich fragt, wo in des 3 Teufels Namen diese GPS-Location sein soll – hier:

Rheinterrasse, Bonn, Germany
Rheinterrasse, Bonn, Germany