Thesis-Zauber

Dabei hatte mir der Arzt doch jegliche Aufregung verboten…

Bekam ich heute abend doch E-Post mit dem Inhalt, dass Version 1.6 von Thesis (Affiliate-Link!) erschienen sei, dem WordPress-Theme/Framework, das ich nicht nur an dieser Stelle verwende. Ich also lade den Kram herunter, entpacke, folge Schritt für Schritt den Update-Anweisungen, lade den Kram zum Spielzeughoster hoch, suche die aktuellen deutschen Sprachdateien, aktiviere die neue Version – und erlebe einen typischen Schockwellenreiter: deutsch und englisch sind wüst gemischt, allerdings nicht, wie bei WordPress-Update offenbar üblich, im Backend, sondern vor aller Augen!

Mist.

Lösung des Problems: Deutsche Sprachdatei wird nicht mehr im Hauptverzeichnis des Themes verlangt, sondern zwei Etagen weiter unter /lib/languages – was ja auch logisch ist. Man muss es nur wissen.

So weit, so gut. Nächstes Update – das einer Seite, die ich erst kürzlich auf WordPress und Thesis umgestellt hatte, nachdem ich gefühlte Jahrzehnte lang jede Aktualisierung knietief im Spaghetti-Code eines 90er-Jahre-Webworkers durchlitten hatte. Hier gab es keine Sprachprobleme, dafür die Notwendigkeit, den Wünschen des Besitzers nachzukommen – was mit ein wenig CSS-Zauber der minderen Art in der entsprechenden Datei kein Problem war.

Früher.

Jetzt konnte ich die ganze CSS-Anpassungen nachtanzen, und nachtanzen, und nochmal nachtanzen, und der Blutdruck stieg in unguter Weise, und das Aussehen stimmte immer noch nicht. Bis ich mal genauer guckte und feststellte, dass die Veränderungen inzwischen aus dem Thesis-Panel selbst heraus machbar sind (was schön ist), anders aber nicht (was man erst mal wissen muss).

RTFM, Nerven behalten, gucken statt aufregen. Dann klappts auch mit dem Nachbarn. Gute Nacht.