The Switch, Reloaded (?)

Vor ziemlich genau vier Jahren fand hier der Switch statt. Das Erscheinen des ersten MacBooks (Nachfolger des weißen iBooks) hatte mich neugierig gemacht, der Kauf des MacBooks hat mich angefixt; ein halbes Jahr später hatte die Gesamtfamilie Macs.

Vor dem Switch waren wir eine gemischte Windows-/Linux-Truppe. Auf meinen Rechnern lief die damals aktuelle Version von Ubuntu Breezy Badger, weil ich mit Windows so wenig wie möglich zu tun haben wollte; mit Ubuntu hatte ich ohnehin noch genug zu tun, aber wozu haben wir den Buben das schließlich studieren lassen?

Tja, und dann also der Switch. Unique selling points waren die selben wie bei jedem anderen Switcher auch: elegante, schnelle Hardware, ein grundsolides Betriebssystem mit schicker Oberfläche, und it just works.

Dem ersten Mac folgten weitere, diverse iPods, ein iPhone, eine Time Capsule und sogar ein Dell-Mini-Hackintosh (weil mir das MacBook auf Reisen zu unhandlich wurde und die Frau sich darüber freut). Wir waren Mackies. Vier Jahre lang, bis jetzt.

Folgt die bange Frage: Steht jetzt wieder ein Switch an? Das iPhone musste einem Nexus One weichen, weil das Applefon mir zu wenig flexibel ist; Ober-Apfel Steve Jobs geriert sich zunehmend als ein wenig wohlwollender Diktator; auf dem Dell läuft schon seit zwei Monaten wieder Ubuntu, und seit gestern gibt es also Lucid Lynx, die Version, die Linux auf dem Desktop wieder einen Schritt weiter bringen soll.

Gut, eine halbe Stunde ‚rumprobieren stellt keinen ausführlichen Test dar, aber die unique selling points für Ubuntu 10.04 sind, soweit bisher erkennbar…

…ein (grund?)solides Betriebssystem mit schicker Oberfläche, und it just works.

Kommt noch die Migration in Richtung cloud hinzu, und es bleibt gerade noch die Hardware, die für einen Verbleib bei Apple spricht. Oder?