Telekom, Kettenbriefe & Co.

Ich habe mir zur Abwechslung in den Logfiles nicht die Referer angesehen, sondern die IP-Adressen, von denen aus WorldWideKlein abgerufen wird. Es folgt eine Beschimpfung.

<BESCHIMPFUNG style=“laut; herausfordernd;“>Wenn mehr als die Hälfte aller Surfer aus Deutschland von einem T-Online-Server aus surfen, wie soll dann jemals meine Prophezeiung in Erfüllung gehen, dass die Deutsche Telekom wg. ungenügender Vorbereitung auf das Internet-Geschäft, wg. allgemeiner Beamten-Schnarchsäckigkeit und wg. Ron Sommer der Pleite entgegenschlingert?</BESCHIMPFUNG>

Und das von einem, dessen DSL-Provider seit genau zwei Monaten und einem Tag bankrott ist. Nach US-Gesetzen darf die Firma jetzt noch 27 Tage weitermachen, dann ist Schluss. Und ich darf bis zur Wiederaufnahme des Service durch die Konkurrenz meine Webcam abmontieren.

Empfehlung für alle, die sich (wie ich auch schon mal) über Ketten-Email fürchterlich aufregen können, und für alle, die sich davon immer noch verunsichern lassen: HoaxBusters listet (leider nur auf Englisch) einige der populärsten und nervigsten Kettenmails auf – und sagt, was daran falsch ist. Hilft zwar nicht gegen die Mail selbst, dient aber zum Amüsemang und ggf. zur Beruhigung.