Wg. TXL

Durch die Verlängerung der Restlaufzeiten für die beiden alten Berliner Flughäfen (BER wird jetzt erst im nächsten März eröffnet) ist die folgende Eloge ein klein wenig obsolet geworden. Ich lasse sie hier aber stehen und kann sie zum 17. März 2013 ja nochmal hervorholen.

Aus der Abteilung: „Formulierungen, die einen neidisch machen“ (doch, schon ein wenig):

In sieben Stunden werde ich zum vorletzten Mal in meinem Vielfliegerleben den Flughafen Berlin-Tegel erreichen, Rollkoffer am langen Arm, Laptoprucksack über der Schulter, Träne im Knopfloch. Ende Mai, so sagt mir mein Kalender, werde ich noch einmal von Tegel aus fliegen, und dann werde ich, Ex-Schönefelder (1994-1996 und 2004 noch einmal), mich für jede Dienstreise zunächst auf die halbe Stadtrundfahrt mit der S9 einlassen.

Nicht der einzige Grund, weshalb mir TXL (woher das X kommt, weiß ich nicht; TGL wäre als Airport-Code durchaus frei gewesen) fehlen wird. Einfach zu oft dort gewesen, zuviel gesehen, mich sehr an diesen kleinen Airport gewöhnt.

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Unreifezeugnis

Höh. Komme ich nach einem langen Tag, den ich zum großen Teil in Produkten (früher hätten wir „Züge“ gesagt) der Deutschen Bahn verbracht habe, nach Hause. Und was lese ich? Nach dem römischen Imperium, Dschingis Khans Reiterhorden und Microsoft gilt die Bahn vielen als das kundenunfreundlichste Unternehmen aller Zeiten. Jeden Tag kämpft sie hart, um … Weiterlesen

Wg. S-Bahn

Bin ja mal gespannt, wann die sich ab morgen wieder bildenden Flashmobs (OK, der Link ist an dieser Stelle ein wenig unsachlich) auf Berliner S-Bahnhöfen unter das Demonstrationsrecht fallen und angemeldet werden müssen. Mal ernsthaft: Was die S-Bahn, Tochterfirma der an der Börse auch weiterhin nicht notierten Deutsche Bahn AG, sich nun wieder leistet, leisten … Weiterlesen

Zurücktreten, bitte!

Disclaimer: Autor dieses führt seit Jahrzehnten das Dasein eines Pufferküssers in the closet, also eines, der heimlich in Bahnhofsbuchhandlungen Bildbände über Lokomotivbaureihen, Streckenpläne und „Die schönsten Eisenbahnkatastrophen der Nachkriegszeit“ (oder so ähnlich) kauft, Photos von Bahnfahrzeugen macht, sie aber möglichst künstlerisch gestaltet, damit nix rauskommt, etc. Aber irgendwann ist es Zeit, sich zu outen. J’accuse! … Weiterlesen