WoRüBli

Kinder unterschiedlichen Alters im Bällebad
Kinder unterschiedlichen Alters im Bällebad

Ein Wochenrückblick. Sowas mache ich sonst ja eher nicht, weil das hier ja ein kein Internet-Tagebuch ist. Und wer sich an diese Bezeichnung für Weblogs noch erinnert, darf sich gleich für ein Seniorenmenü anstellen.

OK, dann also ein Wochenrückblick

Marlon auf einem Mini-PC
Diensthabender Kater

Trotzdem ist dies ein Wochenrückblick. Weil die re:publica-Berichterstattung hier einerseits zugunsten meines Arbeitgebers gar nicht erst recht in Fahrt gekommen ist und andererseits an dieser Stelle formal nicht abgeschlossen wurde. Weil viereinhalb Stunden ICE mit einer unerzogenen Nebensitzerin (ausgefahrene Ellbogen, Kopfablage beim ICE-Schlaf auf meiner Schulter, muffiges Gesicht, wenn ich mal aufstehen wollte) plus anderthalb Stunden Nahverkehr wg. Bauarbeiten zwischen Köln und Bonn, weil der diensthabende Kater eine mittelgroße Willkommensshow abgezogen hat, und weil mich eine re:publica bei aller Freude und Begeisterung doch ein wenig fertig macht. Man ist nicht mehr der Jüngste.

Mit Jens Scholz habe ich am letzten Tag eine ganze Veranstaltung lang (in die wir nicht hineingekommen waren) gequatscht, über alles Mögliche, über die, die nicht mehr zur re:publica kommen… Und wir waren uns einig: es war eine gute re:publica, aber irgendwie war die r:pTEN (oder r:pNET) doch spannender. Egal. Es waren gut verbrachte drei Tage, und das nachträgliche Angucken der nicht besuchten Sessions wird mich in den nächsten Tagen immer wieder nach Berlin zurückbeamen.

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Der Reporter als Flipperkugel auf der #rp17

Sternenhimmel auf der r:p17
Ich seh den Sternenhimmel…

Ich bekenne: Ich habe gemogelt. Auch heute war wieder ein Text für den Arbeitgeber fällig, auch heute sollte er mangels iPhone-Zugang zum Redaktionssystem als Word-Datei geliefert werden. Aber anders als gestern habe ich den Text heute nicht mühsam in die iOS-Version von MS Word gefingert.

Was war geschehen?

Peter van I., u.a. auch Dauertippgeber des Schockwellenreiters (den ich heute Abend im privaten r:p-Rahmenprogramm treffe, worauf ich mich sehr freue, aber ich schweife ab), hat mein gestriges Leid betroffen zur Kenntnis genommen und mich darauf hingewiesen, dass der iOS-Markdown-Editor iA Writer (den ich schon kannte und schätzte) u.a. auch saubere Exporte ins Wordformat .docx beherrscht (was ich nicht wusste, aber jetzt bestätigen kann).

Weshalb ich den Text in einem geeigneten Editor geschrieben und im gewünschten Format geliefert habe. Manchmal ist das Leben doch angenehm.

Nur das WLAN in der Station Berlin bockt heute gelegentlich. Also alles wie immer.

Mit leichtem Gepäck auf der #rp17

re:publicum, mit einem iPhone aufgenommen
re:publicum – die Bude ist voll

Na sowas. Es ist re:publica, ich ballere Facebook, Twitter und Instagram voll mit Bildern vorab, es geht los und – Schweigen.

Die Sache war nämlich die: Ich ging davon aus, keine konkreten Arbeitsaufträge zu haben, und ließ das Chromebook im Hotel. Mein Chef vom Dienst sah das mit dem nicht vorhandenen konkreten Auftrag ebenso und ersetzte ihn durch einen unkonkreten: „Irgendwas von der re:publica wäre doch schön“, mit Fotos, versteht sich.

Und so kam es dann auch. Ein ganz normaler Arbeitstag eines Reporters, nur eben alles mit dem iPhone. Einen gesamten Vortrag in einer Notizen-App mitzuschreiben, ist, sagen wir: ungewohnt. Und wer schon mal einen längeren Text in Word (!) auf einem iPhone (!!) geschrieben hat… Immerhin: Ohne das Powerpack aus diesem Eintrag hätte ich schon um 16:00 Uhr Feierabend gehabt,

Das Gute ist: Ich weiß jetzt, das es geht. Das Schlechte ist: Die anderen wissen es jetzt auch. Und ich warte nur auf den nächsten Anruf: „Du, du hast doch sicher dein iPhone dabei…?“

Ach ja. Der Link zum Artikel folgt, sobald er online ist. Hier ist er.

pre:publica – ein Test

re:publica von außen
Verschlossener Eindruck trügt

Ich bin da – wer noch? Check-in im Hotel – check! Check-in in der Station Berlin – check! Post-Reise-Migräne? Check. Mist.

Zum Glück kann und werde ich sowas wegschlafen. Und das hier ist sowieso nur ein Test, ob der Mensch wirklich ohne Laptop leben und bloggen kann.

Ich packe meinen Koffer – #rp17 edition

Tickets zur re:publica
Ausgedruckt ist ausgedruckt: Tickets zur re:publica

Früher war mehr Checkliste. Regelmäßig schrieben andere (unregelmäßig auch ich), was sie alles für die Reise zur jährlichen re:publica einpackten, um auch ja nichts vergessen zu haben. Diese Texte las ich immer gerne – mit der gewissen Überheblichkeit der Ureinwohner, die das nicht brauchten: Wenn ich wirklich was vergessen hatte, war es immer nur eine kurze U-Bahnfahrt nach Hause, und das Problem war abgestellt. Das ist in diesem Jahr anders: Was ich morgen vormittag nicht im Koffer habe, habe ich auf der re:publica nicht dabei.

Weniger = mehr

Bisher war ich auf einer re:publica zuverlässig daran zu erkennen, dass ich zwischen den Sessions in einer Ecke mit Chromebook, Funkquatsche und Digiknipse (und den dazugehörigen Ladeteilen!) herumfuhrwerkte. Damit fütterte ich über die Jahre die diversen Inkarnationen meines Blogs. Und jetzt tut es mir fast leid, dass ich im Januar den großen Schnitt gemacht habe und jetzt nix verlinken kann. Vielleicht sollte ich doch die alten Texte wieder hochladen?

Schon im letzten Beitrag habe ich auf Sven Dietrichs Checkliste verlinkt. Denn er schreibt darin Sätze wie:

Ein Laptop braucht kein Mensch auf der Re:publica, es sei denn, du arbeitest, aber dann ist es noch schlimmer, denn du musst permanent auf die Hardware aufpassen.

Angst, beklaut zu werden, hatte ich eigentlich nie auf der re:publica. Aber vielleicht habe ich mich bisher auch zu sehr auf meinen bärbeißigen (mit Betonung auf „beißig“) Gesichtsausdruck verlassen. Ich hatte ohnehin schon im letzten Jahr mein Chromebook dabei, das leichter und weniger empfindlich als andere Laptops ist. Aber auch ein leichtes Gerät im Rucksack ist ein Gerät, das man im Rucksack herumschleppt.

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