Krypto. Oder auch nicht.

WhatsApp verschlüsselt. Oder auch nicht.
WhatsApp verschlüsselt. Oder auch nicht.

Hurra, hurra! Ein (Etappen-) Sieg in den Crypto Wars 3.0: WhatsApp, früher der notorisch unsichere Messenger im Besitz des Facebook-Konzerns, hat jetzt die Komplettverschlüsselung für alle Geräte (bisher: nur Androiden) und alle Formen der Kommunikation (bisher: nur Einzel-Chats) aktiviert und damit auf einen Schlag über eine Milliarde WhatsApper zu Nutzern von top notch Kryptographie gemacht (und sich die law enforcement angecies dieser Welt zum bitteren Feind).

Nur: Nein. (Jedenfalls nicht ganz – siehe weiter unten.)

Wir erinnern uns: Vor einem Jahr oder so hat WhatsApp sich mit Open Whisper Systems zusammengesetzt, den Anbietern des Krypto-Messengers Signal, und deren Verschlüsselungstechnologie, approved by Edward Snowden, zunächst in seine Android-App eingebaut. Nachteil eins dabei war, dass die iOS-App zunächst ausgeschlossen war, Nachteil zwei, dass auch Android-Nutzer nirgends erkennen konnten, ob ihre Kommunikation jetzt verschlüsselt ist oder nicht.

Das ist jetzt anders, wie es im Open Whisper Blog heißt:

Over the past year, we’ve been progressively rolling out Signal Protocol support for all WhatsApp communication across all WhatsApp clients. This includes chats, group chats, attachments, voice notes, and voice calls across Android, iPhone, Windows Phone, Nokia S40, Nokia S60, Blackberry, and BB10.

Hurra. Nur: Nein.

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