Isopropylprophenyl…

Aus Gründen (Medikament nicht vertragen, allergische Schockreaktion, nichts wirklich gefährliches, eher unappetitlich und wg. Juckreiz sehnsüchtige Erinnerungen an die Szene wachrufend, in der Balu der Bär sich genüsslich den Rücken an einem Baum im Dschungel schubbert, aber ich schweife schon ab, bevor dieser Text überhaupt richtig begonnen hat…)

Aus Gründen also verbringe ich mal wieder einige Tage im Krankenhaus meines Vertrauens. Und obwohl mir wesentliche Aspekte dieses Biotops inzwischen bekannt und erklärlich sind (wo ist die Cafeteria, und warum schmeckt dort der Käsekuchen nach nichts?), gibt es eine Frage, die mich immer wieder nachts nicht schlafen (und stattdessen Blogtexte schreiben) lässt:

Wer denkt sich nur all diese mindestens viersilbigen Produktnamen aus, die man sich hier ständig merken muss (natürlich nur, wenn man nicht diese Krankheit hat, deren Name mir gerade nicht einfällt)?

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Erlebnisse einer angehenden MenschMaschine

Hinweis: Nichts von dem, was ich hier berichte, ist in irgendeiner Weise besonders. Was ich erlebe, erleben zur gleichen Zeit unzählige Menschen überall auf der Welt. Ich finde all dies nur deshalb so interessant, weil es mir passiert, und weil es mich dabei seltsam unbeteiligt lässt.

Der erste Schritt hin zur Existenz als Cyborg ist getan. Der zweite folgt demnächst: mit einer Diagnose allein kommt unsereiner ja gar nicht erst ins Krankenhaus. Dass das System die Installation des Subsystems Herzschrittmacher erforderte, wusste ich nach einer Stunde in der Notaufnahme. Dass da noch mehr sein könnte… Aber der Reihe nach.

Schon rund um die Schrittmacher-Aktion (ich nenne ihn übrigens zärtlich „Frank“, und wer den Grund dafür weiß, darf sich ’n Keks nehmen) raunten die Ärzte Geheimnisvolles über geheimnisvolle Herztöne; und weil die Charité unter anderem ein Lehrkrankenhaus ist, durften drei Studentengruppen an meinem Thorax herumhorchen, während die lehrenden Ärzte wiederholt und ein wenig aufgeregt fragen: „Hören Sie’s? Hören Sie das?“ (Ungefähr die Hälfte hörte nichts oder fast nichts.)

Gestern dann also: Showtime!

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Lieber Laser!

Schon seit vor Weihnachten regele ich im Büro Dinge, die zwischen dem 11. Januar und dem dito Februar anfallen werden und erledigt werden wollen. Und weil im Büro allgemein bekannt ist, dass meine Begeisterung für aktiven Wintersport schon eine oder zwei Eiszeiten zurückliegt, werde ich regelmäßig neugierig bis besorgt gefragt, was mich denn zu dieser … Weiterlesen