Abgefahren (Bonn Hbf.)

Die Sache mit den Produktionsmitteln

Gestern den Menschen, Kolleginnen, Kollegen, in deren Twitter-Timeline ich noch vorkomme, mal wieder auf die Nerven gegangen mit zwei Links: Stop using Facebook, und, noch etwas spezifischer: Journalismus muss sich schrittweise von Facebook trennen – die Frage ist nur wie Nun wissen wir alle: Retweets und gepostete Links sind die Meinungsäußerung der Denkfaulen, und wenn dann auch noch das berüchtigte […]

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In der (Mause-) Falle

Verlage!

Bevor wir über euch, Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, reden, sprechen wir kurz über mich. Ich bin ausgebildeter, hauptberuflicher und fest angestellter Journalist. Insoweit habe ich alles Verständnis dieser Welt dafür, dass andere in dieser Branche ebenfalls von ihrer Arbeit leben wollen, und ich finde es – obwohl Rädchen im öffentlich-rechtlichen System – absolut korrekt, dass privatwirtschaftlich organisierte Medienunternehmen ebenfalls von der […]

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Der tägliche Besuch der alten Dame

Es muss was mit der redlich erworbenen Eigenschaft als Alter Zausel™ zu tun haben: (Fast) jeden Abend, kurz vor 20:00, geht der Griff zur Fernbedienung, drückt der Daumen auf die „1“ – nicht nur jetzt, wenn lange Abende in der Klinik herumzukriegen sind, sondern eigentlich immer. Der Schreiber dieser Seiten lebt im 21. Jahrhundert und nimmt seine Nachrichten entsprechend auf. […]

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Relevanz, nicht Firlefanz

Schon früh im Berufsleben, also im letzten Jahrtausend, habe ich gelernt, dass bestimmte Themen einfach „ins Programm müssen“, damit das Programm beim Publikum als relevant angesehen (und gehört) wird. Diese Themen waren (und sind) von hohem Gesprächswert, wobei es leider egal war und ist, wer diesen hohen Gesprächswert initialisiert hat. So haben meine Kollegen und ich viele Male Themen ins […]

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re: state of the re:publica

Dritter Tag der re:publica 2015. Wie immer, der Tag für die Spezialthemen, fürs Bunte, (Update: fürs Anspruchsvolle, siehe weiter unten), für alle die, die nur zwei Tage für die re:publica frei machen (können) und sich den Dritten Tag verkneifen. Das bedeutet keinesfalls, dass die Themen des Dritten Tages weniger wichtig sind. Aber gegen den Keynote-Lieferer Ethan Zuckerman (Video), gegen die offenbar […]

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Wieder was gelernt

Es ist Dienstag, ein Arbeitstag. Und der Grund, weshalb ich diesen Arbeitstag auf der re:publica verbringen darf, ohne davon Berichte für meinen Arbeitgeber zu verfertigen, liegt darin, dass ich was lernen soll. OK, was habe ich bisher gelernt? Wir leben im „Golden Age of Protest“, bewiesen durch die Proteste von Tunesien bis Baltimore. Wir sollten aber vom Protest allein nicht zuviel erwarten; […]

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No-Paper

Vor etwas mehr als zwei Jahren tat ich etwas für einen Journalisten Unerhörtes und kündigte mein letztes Zeitungsabo. Damals schrieb ich: Und wenn wir jetzt noch verstehen, dass Papier nur ein Trägermedium ist, aber kein Qualitätsmerkmal, dann können wir das Papier aus dem ganzen Prozess eliminieren, das Abo kündigen und darauf hoffen, dass die bundesdeutschen Zeitungsverleger endlich kapieren, dass weder […]

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