Yes, back to the roots!

Wurzelwerk

Der folgende Text bezieht sich auf eine frühere Installation dieses Weblogs. …aber anders, als an dieser Stelle angedacht und beschrieben. Ich blogge selbstverständlich weiter mit Hugo, und doch ist hinter den Kulissen einiges anders. Weil das aber von außen keiner sieht, könnte ich mir diesen Text auch sparen. Mache ich aber nicht, weil hier schon … Weiterlesen

16.04 LTS

Ubuntu 16.04 LTS
Ubuntu 16.04 LTS

Never touch a running… ach, scheiß doch der Hund drauf. Was nützen kluge Sprüche, wenn der Support für die Vorgängerversion gerade noch drei Monate läuft und am Upgrade spätestens im Juli kein Weg mehr vorbeiführt?

Also: Gestern abend ein Vollbackup des bestehenden Systems gemacht und danach die Updatemaschine von Ubuntu angeworfen. Und was tut das Schicksal?

So reibungslos in der Vergangenheit Versionsupdates von Ubuntu und Ubuntu-Ähnlichen in diesem Haus abgelaufen waren, so holprig war es diesmal. Während der Installation beballerte mich Ubuntu mit Meldungen, dieses und jenes habe nicht installiert werden können, und ich könnte am Ende mit einen unbrauchbaren System dasitzen, aber das Update würde erst mal weiterlaufen. Super.

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Never change…

… a running system, heißt es im Handbuch jedes Benutzers von Informationstechnologie. Und weil der selbstbewusste Nutzer ja immer zuletzt im Handbuch nachsieht, kommt es regelmäßig zu jenen kleinen Katastrophen, von denen man (haha) gerne liest, solange sie einem nicht selbst passieren. Was aber, wenn der Mensch, Handbuch hin oder her, das rennende System mal … Weiterlesen

Protokoll, zweiter Teil

Die Karwoche. Für die einen ist sie der Anlass, in sich zu gehen, zu fasten und überhaupt zumindest vorzuhaben, ein besserer Mensch zu sein. Für die anderen ist sie Anlass, Systeme upzudaten und auf diese Art für ihre Sünden zu büßen.

In der vergangenen Nacht war es WordPress, das zu aktualisieren war, und bis jetzt habe ich keine weiteren Macken feststellen müssen.

Ubuntu 14.04 Trusty Tahr
Ubuntu 14.04 Trusty Tahr

In dieser Nacht nun war es das Betriebssystem meines Haupt- und Staatsrechners, und seit Canonical, die Firma hinter der Entwicklung von Ubuntu, den Support für „reguläre“ Versionen mal eben auf neun Monate verkürzt hat, war mir klar, dass ich nur mit Never touch a running system allein nicht durch diesen April kommen würde. Zum Glück ist die gestern erschienene Version 14.04 eine mit Long Term Support, so dass ich nicht in sechs Monaten schon wieder durch ein Upgrade durchmuss.

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Bundler cannot continue

(Es sieht so aus, als würde dies eine längere Geschichte – Updates sind unten am Text)

Womit der Mensch seinen Resturlaub 2013, zumindest partiell, so verbringt…

Gestern also mit dem Nachbarn aus Neukölln zu Mittag gespeist. Das machen wir so alle sechs bis acht Wochen mal, und meist kommt für mich nur Unsinn dabei raus – Unsinn der Marke „Macht mehr Arbeit als erwartet“.

Eines der Standardthemen bei diesen Gesprächen ist die Suche nach dem perfekten Blogsystem – etwas, das ich auch hier gelegentlich thematisiere. Gestern ging es mal wieder um Systeme, die statische Seiten erzeugen, genauer: um Octopress, ein lokal (sprich: auf einem Rechner irgendwo zuhause) installiertes, auf Jekyll basierendes Blogsystem incl. Hochladen auf einen öffentlich zugänglichen Webserver. Oder anders ausgedrückt, verständlich auch für den WordPress-User in mir:

A blogging framework for hackers.

Oha. Ich hätte gewarnt sein sollen.

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Sieger und Verlierer

Es gibt Sieger und Verlierer in diesem Drama. Verlierer ist eindeutig Ubuntu, das in der vergangenen Nacht ein Upgrade von Version 13.04 auf 13.10 vermasselte, möglicherweise, weil es mit der eigenen LVM-Installation von vor einigen Monaten nicht mehr zurecht kam, oder mit der eigenen Verschlüsselung der gesamten Festplatte. Verlierer ist ebenso eindeutig der Mensch, der meint, … Weiterlesen

Heaven, ass and thread!

Es gibt für alles ein erstes Mal. Und gelegentlich soll es auch weh tun, habe ich mir sagen lassen. Ich bin Ubuntu-User (Wort mit vier „u“!) seit dem frühen Jahr 2005. Zwischendurch gab es eine kurze Zeit ohne Linux, und dann mal eine mit anderen Linices, und auch das Ubuntu hatte gelegentlich ein „K“ vorne … Weiterlesen

Opera: nur bedingt cross-platform

Selber schuld ist, wer auf den heimischen Rechnern ein Betriebssystem nutzt, dessen Marktanteil (auf dem Desktop) irgendwo zwischen nicht messbar und dem ganz unteren einstelligen Bereich schwankt. Selber schuld, wer an FOSS glaubt. Wer an FOSS glaubt, muss mit FOSS zurecht kommen.

Oder so.

Opera hinter Gittern (Symbolbild)
Opera hinter Gittern (Symbolbild)

Auftritt Opera, der handgestrickte Norwegerbrowser. Opera war schon zur Jahrtausendwende immer mal wieder mein Lieblingsbrowser; damals gab es Internet Explorer 5 (grusel!), und Netscape 6 (wusel!) betrat gerade die Bühne, um den Namen und das Unternehmen Netscape nach den browser wars der 90er Jahre endgültig zu ruinieren. Also bezahlte ich für eine Opera-Lizenz und war ganz zufrieden. Später, als ich mich schon für Minderheiten-Betriebssysteme entschieden hatte, war Opera neben (dem absolut mainstream-orientierten) Outlook Express die einzige Anwendung, mit der ich störungsfreien Zugang zu den Newsgroups meiner Fernuni hatte, weshalb ich weitere Jahre mit dem Browser aus Oslo verbrachte.

Obwohl… Inzwischen gab es, auferstanden aus Ruinen™ von Netscape, den Firefox, dann spielte ich ein paar Jahre den Mac-Nutzer, dann kam Chromium/Chrome – an schnellen Browsern gab es keinen Mangel mehr, und neben Features, die andere Browser eben erst ein Jahr später geklaut hatten, schien die eigenwillige Darstellung, die die Opera-eigene Engine Presto manchen Webseiten verpasste, der einzige verbliebene unique selling point von Opera geblieben zu sein.

Doch in den letzten Monaten schien sich was zu tun bei Opera.

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Eine Frage der Edition

The Desktop, according to LMDE
The Desktop, according to LMDE

Im Gegensatz zu früher finde ich Betriebssysteme inzwischen ausgesprochen uninteressant. Im Grunde ist es wurscht, ob auf dem Betriebssystem des gerade benutzten Gerätes Windows, OSX, iOS, Android, Ubuntu oder ChromeOS steht; relevant ist inzwischen viel mehr, in welches Ökosystem mich der Hersteller des Betriebssystems oder der Anwendung du jour drängen will, um dort mehr oder weniger uneingeschränkt an verwertbare Daten zu kommen. Betriebssysteme selbst sollen mir inzwischen (im Gegensatz zu früher) vor allem aus dem Weg gehen, keine Arbeit machen, keinen Ärger, und Dankeschön/Aufwiedersehen.

Deshalb wird dies ein eher minderheitenorientierter Eintrag, und er richtet sich vor allem an Ubuntu-Menschen. Alle anderen dürfen weglesen.

Die Sache ist nämlich so: Seit Herbst 2009, also seit fast vier Jahren, verrichtet ein nicht sonderlich muskulöser Minirechner auf meinem Schreibtisch den Dienst als Hauptrechner. Er trat die Nachfolge eines von jetzt auf gleich, dafür aber recht endgültig über die Wupper gegangenen Mac Mini an, er sollte damals nicht viel Geld kosten (sonst hätte ich mir ja wieder einen Mac gekauft), und er arbeitet auch nach vier Jahren noch so, wie er soll: unauffällig. Statt des vorinstallierten, damals frisch erschienenen Windows 7 klatschte ich die aktuelle Version von Ubuntu drauf – man wollte damals noch mehr basteln als heute, nichtwahr – und gut.

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Manuell (ver)chromen

Kurze Lösung für ein Problem, das nur eine winzige Minderheit von Linux-Usern überhaupt haben dürfte (wahrscheinlich wissen es alle außer mir, steht trotzdem hier, weil ich eher länglich im Netz nach einer Lösung suchen musste): Wenn sich (z.B. unter meiner frischen Debian-Installation LMDE) der Chrome-Browser zwar aus dem Google-Installationspaket installieren lässt (z.B. weil die Repositories … Weiterlesen