Lesen

Was einem die Eltern auf den Lebensweg mitgeben, stößt – geben wir es zu – beim Nachwuchs auf unterschiedlich großes Interesse. Diese Erfahrung mache ich elternseits, seit ich Nachwuchs habe; kindseits ist die Erfahrung schon ein paar Jahrzehnte her. Im Gedächtnis geblieben ist mir allerdings, wie mir mein Vater, ein sehr belesener Mensch, nicht nur einmal den Wert von Büchern beibiegen wollte – den intellektuellen, versteht sich.

Nun dürfte mein Vater – Jahrzehnte später – zufrieden sein, wie oft er mich von irgendwo da oben beim Lesen beobachten könnte. Gleichzeitig wäre er womöglich enttäuscht, wenn er sähe, was ich so lese – neben den Klassikern des 20. und meinen persönlichen Favoriten des 21. Jahrhunderts ist da auch eine Menge Gebrauchsliteratur dabei: von Dan Brown (ich gestehe) über Stephen Fry bis Douglas Coupland, von Håkan Nesser über John le Carré und John Irving bis Haruki Murakami ist da, nun ja, längst nicht alles, aber doch sehr viel dabei. Ich lese gern und viel.

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Note to self: Smiley!

Wenn schon Januar mit dem dazugehörigen Januarwetter ist, wenn Resturlaub abzubummeln ist und seelisch ganz allgemein eine mittelbescheidene Stimmung herrscht, wenn man wg. Schmerzmittelkonsums nach einer OP den Arsch nicht hochkriegt ständig im Dschumm ist, obwohl durchaus Dinge zu tun wären… …wenn sich das Leben also über Wochen hinweg ganz konsequent von der schattigen Seite … Weiterlesen

Zitat statt Plagiat

Kleine Freude beim krankheitbedingten Krimilesen: Welche TV-Serie hatte Autor Volker Kutscher gesehen, bevor er auf Seite 447 seines Buches Der stumme Tod: Gereon Raths zweiter Fall den folgenden Dialog hinschrieb? „Ich habe loyale Mitarbeiter, Herr Inspektor.“ „Kriminalrat. Inspektor gibt’s keinen.“ Na?

Halbzeit-Playlist

Drei Wochen Kur (oder, wie es offiziell heißt: Heilbehandlung) hinter mir, drei weitere vor mir. Bilanz soweit ganz positiv, aber an dieser Stelle von wenig Interesse. Die zahlreichen freien Stunden dagegen bieten mir Gelegenheit, wild, planlos und genussvoll zu lesen. Bisher gelesen: Hans Magnus Enzensberger: Hammerstein oder Der Eigensinn Wilfried Stroh: Latein ist tot, es … Weiterlesen