Der Reporter als Flipperkugel auf der #rp17

Sternenhimmel auf der r:p17
Ich seh den Sternenhimmel…

Ich bekenne: Ich habe gemogelt. Auch heute war wieder ein Text für den Arbeitgeber fällig, auch heute sollte er mangels iPhone-Zugang zum Redaktionssystem als Word-Datei geliefert werden. Aber anders als gestern habe ich den Text heute nicht mühsam in die iOS-Version von MS Word gefingert.

Was war geschehen?

Peter van I., u.a. auch Dauertippgeber des Schockwellenreiters (den ich heute Abend im privaten r:p-Rahmenprogramm treffe, worauf ich mich sehr freue, aber ich schweife ab), hat mein gestriges Leid betroffen zur Kenntnis genommen und mich darauf hingewiesen, dass der iOS-Markdown-Editor iA Writer (den ich schon kannte und schätzte) u.a. auch saubere Exporte ins Wordformat .docx beherrscht (was ich nicht wusste, aber jetzt bestätigen kann).

Weshalb ich den Text in einem geeigneten Editor geschrieben und im gewünschten Format geliefert habe. Manchmal ist das Leben doch angenehm.

Nur das WLAN in der Station Berlin bockt heute gelegentlich. Also alles wie immer.

Mit leichtem Gepäck auf der #rp17

re:publicum, mit einem iPhone aufgenommen
re:publicum – die Bude ist voll

Na sowas. Es ist re:publica, ich ballere Facebook, Twitter und Instagram voll mit Bildern vorab, es geht los und – Schweigen.

Die Sache war nämlich die: Ich ging davon aus, keine konkreten Arbeitsaufträge zu haben, und ließ das Chromebook im Hotel. Mein Chef vom Dienst sah das mit dem nicht vorhandenen konkreten Auftrag ebenso und ersetzte ihn durch einen unkonkreten: „Irgendwas von der re:publica wäre doch schön“, mit Fotos, versteht sich.

Und so kam es dann auch. Ein ganz normaler Arbeitstag eines Reporters, nur eben alles mit dem iPhone. Einen gesamten Vortrag in einer Notizen-App mitzuschreiben, ist, sagen wir: ungewohnt. Und wer schon mal einen längeren Text in Word (!) auf einem iPhone (!!) geschrieben hat… Immerhin: Ohne das Powerpack aus diesem Eintrag hätte ich schon um 16:00 Uhr Feierabend gehabt,

Das Gute ist: Ich weiß jetzt, das es geht. Das Schlechte ist: Die anderen wissen es jetzt auch. Und ich warte nur auf den nächsten Anruf: „Du, du hast doch sicher dein iPhone dabei…?“

Ach ja. Der Link zum Artikel folgt, sobald er online ist. Hier ist er.