Der Trend geht zum Dumb Phone

Irgendwann zu Beginn des Jahrtausends, liebe Kinder, wurde ich bei einem der damals beliebten Blogrankings (gibt es sowas heute überhaupt noch?) in der Kategorie „Poser“ („hat die neuesten Gadgets, die süßeste Praktikantin“) auf Platz zwei gewählt. Wahrscheinlich waren nur drei Kandidaten angetreten.

Weil ich damals allein und selbständig arbeitete, fiel das mit der Praktikantin weg, und es blieben mir nur die Gadgets. So blieb es auch lange Zeit, bis mir irgendwann das Geld für die neueste, schickste Funkquatsche oder den besten Rechner für den heimischen Schreibtisch ausging und ich entdeckte, dass man auch mit weniger schicken (= teuren) Geräten zufrieden sein kann. So war ich nach einer Mac/iPhone-Phase schon früh Android-Nutzer und habe auch heute noch ein Motorola-Dings herumliegen, das zumindest vor zwei Jahren noch top of the line war.

Herumliegen?

Ja, herumliegen. Denn seit 14 Tagen ist bei mir das Gerät im Tagesgebrauch, für das ich vor zweieinhalb Monaten eher lauwarme Worte fand.

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