Von einem, der auszog…

Man fällt doch immer wieder auf das buzzword du jour herein, nicht wahr? Heute: Datensparsamkeit.

Bruhahahahahehehihischluchz…

Mal im Ernst: Der Deal war: Google (und andere, aber den Namen kennen ja alle und Tante Erna) bietet uns einen Superservice mit Supersoftware und Superzuverlässigkeit, und dafür lassen wir Google (und andere) automatisch durch unsere Daten (Mails, Surfverhalten etc.) schnüffeln, damit Google (und andere) uns im Ausgleich für den Superservice mit mehr oder weniger gezielter Werbung bespaßen darf und kann.

The deal is off, seit sich herausgestellt hat, dass es eben nicht nur ein Deal zwischen Google (und anderen) und uns war, sondern dass sich da auch andere dazwischengedrängelt haben und mitlesen, und durchaus nicht zum Zwecke der Werbung. Dabei spielt inzwischen schon keine Rolle mehr, wer wann wieviel gewusst hat, und wozu die Mitleserei gut sein soll. Es ist wie mit einer Beziehung: Sobald festzustellen ist, dass da ein Dritter mit im Spiel ist, ist das Spiel zum Scheißspiel geworden.

Und Franz K. Netzbürger macht sich – wie andere auch – auf die Suche nach Alternativen.

Zahlen aus der Schweiz zeigen: Rund ein Viertel der dortigen User erwägt Veränderungen bei der Onlinenutzung. Diese Erwägung garantiert natürlich nicht, dass es tatsächlich dazu kommt. Aber ein übler Nachgeschmack wird bei vielen zurückbleiben. Dieser kann sich für die führenden Webkonzerne zu einem großen Problem entwickeln.

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Thinking outside the Google

Einen sehr ähnlichen Beitrag hatte ich schon vor zwei oder drei Jahren geschrieben. Die Einträge aus dieser Zeit sind aber weg, einem Frühjahrsputz vor einem Jahr zum Opfer gefallen. Also nochmal:

Nein, ich bilde mir nicht ein, dass ein einzelner Kunde mehr oder weniger einen Milliardenkonzern auch nur einen feuchten Furz interessiert. Und nein, es geht auch nicht darum, besagten Milliardenkonzern für eine einzelne Entscheidung, und sei sie noch so doof, abzustrafen. Es ist nur so: Wir alle wissen – oder sollten wissen – dass wir im Umsonst-Biotop Internet unter anderem mit persönlichen Daten bezahlen, und dass, je mehr dieser Daten jemand miteinander verknüpfen kann, desto genauer das Bild ist, das dieser Jemand vom Kunden Kafka Klein (um nur einen Namen zu nennen, der mir gerade durch den Kopf ging) hat.

So schön, wie also Dienste aus einer Hand zusammenspielen – und das gilt nicht nur für Google-Dienste, sondern auch für solche der Firmen Apple, Microsoft und vieler anderer -, so einfach ist es, alle Dienste aus einer Hand zu beziehen, weil sie z.B. auf dem eigenen Smartphone vorinstalliert sind.

Nee, mach ich nicht. Und weil ich – gezwungenermaßen – auf der Suche nach einer Alternative zum Google Reader bin (wir erinnern uns: am 1. Juli ist Schluß!) -, kann ich meine schon jetzt genutzten Alternativen zu Google auch mal auflisten. Zur gefälligen Kenntnisnahme, Nachahmung oder auch nicht.

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Alternativlos?

Man ist es sich ja schon fast selbst (wenn schon keinem Anderen) schuldig, nach der verpennten Panikmeldung von heute morgen, eine Bestandsaufnahme der eigenen Googlebindung nebst Auflistung möglicher Alternativen vorzunehmen. Also: anschnallen, Tischchen hochklappen, here we go: Google selbst, also die Suche – immer mehr darauf zugeschnitten, was Google für meinen Geschmack bzw. Bedarf hält, … Weiterlesen

Schneesturm oder Shitstorm

Mag sein, dass ich noch nicht ganz wach bin, mag aber auch sein, dass Google da was falsch verstanden hat (obwohl ich angesichts der versammelten Intelligenz bei Google und der Menge Geldes, die Google für die Benutzung dieser Intelligenz ausgibt, eigentlich nur hoffen kann, dass ich es bin, der hier was falsch versteht). Jedenfalls lese … Weiterlesen