De-Boschd!

Zeitgemäßes Transportmittel (Symbolbild)

Jetzt ist es amtlich: De-Mail, die als rechtssichere und gegen Mitleser geschützte Alternative zur guten alten Mail geplante Staatsaktion, ist nicht nur technisch ein Desaster. Der Bundesrechnungshof hat amtlich festgestellt: De-Mail ist gescheitert. Aber sowas von.

Störung der …-Ruhe

Wenn es noch eines Beweises bedürfe (coniunctivus irrealis!), dass das Projekt De-Mail tot ist – hier ist er: Kürzlich kam auf, dass ich vor langer Zeit – man soll ja auch seine Feinde Projekte, von denen man nicht so überzeugt ist, kennenlernen – bei GMX, dem fachkundigen Mail-Anbieter, einen De-Mail-Account bestellt hatte. Dass und vor … Weiterlesen

De-PGP

Ach was. Haben sie es nun doch kapiert, dass der Versuch, uns die De-Mail als sichere Alternative zu verkaufen, mehr oder weniger gescheitert ist: De-Mail integriert Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit PGP, wie Heise berichtet. Dazu hat die Arbeitsgemeinschaft De-Mail ein Browser-Plugin – nur für Firefox und Chrome, also an der Zielgruppe derer, die  den Internet Explorer als … Weiterlesen

Selbst-De-Struktion eines De-Bakels

Dass die De-Mail, der bundesdeutsche Irrweg auf dem Weg zur sicheren digitalen Kommunikation, ein untaugliches Mittel zur Erreichung dieses Ziels ist, wissen wir schon länger. Dass es ausschließlich aus der Sicht eines Gesetzgebers Sinn hat, das untaugliche Mittel per Gesetz zu einem tauglichen zu machen, leuchtet jedem Nicht-Gesetzgeber spätestens nach einer Sekunde Nachdenken ein. Und spätestens seit letztem Dienstag weiß auch der durchschnittliche SParGEL-Leser (also jeder), dass die De-Mail ein De-Bakel ist (wg. Leistungsschutzrecht zitiere ich hier nichts, obwohl Herr Lobo ziemlich durchgehend Recht hat – zitiert euch doch selbst™).

Was mir neu war: Irgendwie scheint sich das auch in die Reihen der künftigen Anbieter dieser unsicheren, weil eben nicht von Sender zu Empfänger verschlüsselten Mail herumzusprechen. Anders kann ich mir das Verhalten des De-Mail-Anbieters GMX langsam nicht mehr erklären: Dort tut (bzw. lässt) man offenbar alles, um De-Mail gar nicht erst auf die Kunden loszulassen.

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Hallo, Obrigkeit!

Jetzt, da du dich – auf Bundesebene – an einen neuen Chef gewöhnen musst (nein, ich kenne Herrn Friedrich auch nicht), da die angeblich rechtssichere De-Mail beschlossene Sache ist, und da die Deutsche Post AG ihre persönliche Hanswurstiade mit mir fortsetzt, indem sie mir den Zugang zu meinem verrammelten epost-Account per epost-Mail mitteilt… …in diesen … Weiterlesen

Bedingungen

Kristian Köhntopp fasst die Bedingungen für DE-Mail zusammen, und es bleiben keine Fragen mehr offen, ob man sich mit diesem joint venture von Innenministerium und Telekom als Nutzer überhaupt anzufreunden versuchen soll (hilfreicher Hinweis: nein!): Vollständige Transparenz der verwendeten Software und Prozesse, das schließt insbesondere die Verwendung von Open Source Software mit ein, die wiederholt … Weiterlesen