Vivaldi, fast vi Opera

Einer extrem unwissenschaftlichen Untersuchung (= einmal hingeguckt) musste ich entnehmen, dass unter meinen sog. Facebook-Freunden mein Hinweis auf das Erscheinen des Vivaldi-Browsers mehr Reaktionen hervorgerufen hat als das letzte Katzenbild, das ich der Facebook-Öffentlichkeit geschenkt habe. Nun bin ich einerseits froh, dass der Kater souverän genug ist, so zu tun, als hätte er nichts bemerkt (oder einfach nicht lesen kann); andererseits bin ich der Gemeinde wohl tatsächlich einige Worte zu meinen ersten Tagen mit Vivaldi schuldig.

Seit vier Tagen also residiert die frisch angekündigte Browseralternative in der Tradition (und aus der Werkstatt der Macher) des ehrwürdigen Norwegerbrowsers Opera auf meinem heimischen Rechner. Und weil Wochenende ist, habe ich ein wenig mit Vivaldi gespielt – ein wenig, weil Vivaldi nun nicht die Offenbarung einer völlig neuen Browse-Erfahrung ist. Das wäre auch zuviel erwartet, denn Vivaldi beruht (wie auch der aktuelle Opera-Browser) auf der aktuellen Version von Google Chrome bzw. der Open-Source-Variante Chromium. Darüber hinaus ist der verfügbare Vivaldi als „Tech Preview“ gebrandmarkt gelabelt, was in meinem Verständnis  soviel wie „nicht einmal Beta“ bedeutet.

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Wenn ich nachts nicht schlafen kann…

…sah Georg Kreisler, der diese Formulierung auch schon mal benutzt hat, gern zum Fenster raus und beobachtete zwei alte Tanten beim Tangotanzen. Ich kann heute nacht auch nicht so schlafen, wie ich will – ich bin für einen Schlaftest voll verkabelt – Foto existiert und wird in einem anderen Zusammenhang sicher noch einmal an dieser Stelle veröffentlicht. Die Vollverkabelung zum Zweck des Schlaftests – warjaklar – verhindert denselben schon seit einer halben Stunde recht wirkungsvoll.

Egal, denn:

Google Maps kennt St. Oberholz
Google Maps kennt St. Oberholz

Ja, gerade fand ich in meiner Mailbox eine Einladung von Google, mir doch mal Google Maps in der 2013er Edition anzugucken (so exklusiv können solche Einladungen also nicht sein – get yours here). Und um den Schlafrecorder mit allen Anzeichen der Aufregung vollends zu irritieren, habe ich das auch gleich gemacht – an einem Live-Beispiel, das die gesamte Leserschaft leicht nachvollziehen kann (s.o.).

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The Opera, the Operaaah…

Webkit-Opera
Webkit-Opera

Man hat es ja nicht leicht so als Browser auf (m)einem Androiden. An sich bin ich Chrome-Fan, aber die Android-Version war mir gerade letzte Woche doch ein wenig zu lange auf Version 18beta stehengeblieben (auf dem Desktop werkelt längst Version 25), außerdem langsam und buggy. Also flog von Henndie und Tablet Chrome runter und – doch, ja! – Firefox drauf, und schon surfte es sich wieder angemessen schnell und stabil.

Dann kam – gerade vor ein paar Tagen – Google auf den Trichter und brachte Chrome 25 für Android raus. Firefox runter, Chrome drauf – und schon wieder ein Qantensprünglein Richtung 21. Jahrhundert.

Und heute also: Opera 14 für Android beta. Raufs aufs Henndie (siehe Screenshot) und aufs Tablet, und ab ins Netz.

Der Quantensprung findet diesmal auf einer anderen Ebene statt. Opera – das war immer der handgestrickte Norwegerbrowser, der vieles früher machte als andere Browser (tabbed browsing zum Beispiel, oder Zoomen in der dargestellten Seite), aber immer alles anders – weil man sich in Oslo weder auf Netscape/Mozillas Gecko-Technik, noch auf die Trident-Engine des (schauder!) Internet Explorer und auch nicht auf die Webkit-Engine einlassen wollte, die neben Apples Safari auch in den diversen Chrome- und Android-Browsern werkelt. Opera war anders um des Anderssein-Wollens, benutzte aus Prinzip die hauseigene Presto-Engine im Browser, und weil das irgendwann nur noch schräg war, hörte auch ich auf, meinen früheren Lieblingsbrowser zu benutzen.

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Die Casino-Lücke

Rätselhaftes tut sich auf diesen Seiten. Das heißt, eigentlich tut sich hier seit Monaten wenig und seit Wochen gar nichts, weshalb mir auch eher zufällig aufgefallen ist, dass es hier spukt. Gucke ich mir doch – die Gründe tun nichts zur Sache – diese Seiten gerade eben, anstatt wie jeder anständige Bürger zu schlafen, auf … Weiterlesen

Verchromt

Kurze Spielerei zwischen Biergarten und Bettgehen: Mal so tun, als sei der hauseigene Minirechner (Dell Mini 9, der bei mir schon ein bewegtes Leben hinter sich hat) in Wirklichkeit ein Chromebook. Offiziell/inoffizielles ChromiumOS-Build, erstellt im Hause Dell für Mini 9 und Mini 10v, aber eben nicht wirklich offiziell, von dieser Stelle heruntergeladen, auf USB-Stick gepackt … Weiterlesen

Abt. Weil es geht…

Wochenend, kein Sonnenschein (nicht in Berlin, so, wie es aussieht), nach wie vor erkältungsbedingt stimmlos – was macht der Mensch? Richtig, er spielt rum. Currently in private beta, was sich aber exklusiver anhört, als es ist (ich hatte meine Einladung nach gerade mal zwei Stunden): texty, eine Android-App/Chrome-Erweiterungs-Kombi, die es möglich macht, SuMSe auch auf … Weiterlesen

Windows only…

Featured Windows Download: Google Chrome Officially Leaves Beta Komisch. Und gleichzeitig entdecke ich (mal wieder), dass man mit WebKit – the browser enginge formerly known as KHTML und mir schon seit den ersten Versuchen mit Mandrake Linux bekannt – eigentlich auch ganz prima brausen kann, schmeisse den Feuerfuchs aus dem Dock und gehe auf Safari. Und … Weiterlesen