WoRüBli

Kinder unterschiedlichen Alters im Bällebad
Kinder unterschiedlichen Alters im Bällebad

Ein Wochenrückblick. Sowas mache ich sonst ja eher nicht, weil das hier ja ein kein Internet-Tagebuch ist. Und wer sich an diese Bezeichnung für Weblogs noch erinnert, darf sich gleich für ein Seniorenmenü anstellen.

OK, dann also ein Wochenrückblick

Marlon auf einem Mini-PC
Diensthabender Kater

Trotzdem ist dies ein Wochenrückblick. Weil die re:publica-Berichterstattung hier einerseits zugunsten meines Arbeitgebers gar nicht erst recht in Fahrt gekommen ist und andererseits an dieser Stelle formal nicht abgeschlossen wurde. Weil viereinhalb Stunden ICE mit einer unerzogenen Nebensitzerin (ausgefahrene Ellbogen, Kopfablage beim ICE-Schlaf auf meiner Schulter, muffiges Gesicht, wenn ich mal aufstehen wollte) plus anderthalb Stunden Nahverkehr wg. Bauarbeiten zwischen Köln und Bonn, weil der diensthabende Kater eine mittelgroße Willkommensshow abgezogen hat, und weil mich eine re:publica bei aller Freude und Begeisterung doch ein wenig fertig macht. Man ist nicht mehr der Jüngste.

Mit Jens Scholz habe ich am letzten Tag eine ganze Veranstaltung lang (in die wir nicht hineingekommen waren) gequatscht, über alles Mögliche, über die, die nicht mehr zur re:publica kommen… Und wir waren uns einig: es war eine gute re:publica, aber irgendwie war die r:pTEN (oder r:pNET) doch spannender. Egal. Es waren gut verbrachte drei Tage, und das nachträgliche Angucken der nicht besuchten Sessions wird mich in den nächsten Tagen immer wieder nach Berlin zurückbeamen.

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pre:publica – ein Test

re:publica von außen
Verschlossener Eindruck trügt

Ich bin da – wer noch? Check-in im Hotel – check! Check-in in der Station Berlin – check! Post-Reise-Migräne? Check. Mist.

Zum Glück kann und werde ich sowas wegschlafen. Und das hier ist sowieso nur ein Test, ob der Mensch wirklich ohne Laptop leben und bloggen kann.

Auch im Mai…

Marlon auf einem Mini-PC
Aufgeräumter Kater ist aufgeräumt

…nur D-Mark zwai“ stand irgendwann nach der letzten Eiszeit, also in meiner Jugend, als Preisangabe auf dem von Herbert Feuerstein verantworteten MAD-Magazin (zwei Monate später stand dort: „Auch im Juli nur D-Mark zwuli“, was sich mir in seiner unterirdischen Beklopptheit für geschätzte 45 Jahre ins Hirn brannte), aber was wollte ich eigentlich sagen?

Ach ja. Trump ist also über 100 Tage im Amt. Marine Le Pen steht in der Stichwahl für das französische Präsidentenamt. Und die Welt steht noch, zeigt sich aber in meiner Neuen Heimat™ seit einigen Tagen regnerisch. Ein Vorzeichen? Oder einfach die Tatsache, dass gegenüber Berlin Restdeutschland einfach etwas feuchteres Wetter hat? Man weiß es nicht.

Alles wird gut

Was ich eigentlich notieren will: Nach chaotischer Trennung und dito Umzug bildet sich sowas wie ein normales Leben heraus. Der neue Job lässt sich gut an, das Leben in einer Kleinstadt (pardon, mit über 300.000 Einwohnern ist Bonn selbstverständlich eine Großstadt!) tut meinen Nerven erstaunlich gut, die Wohnung nimmt allmählich einen eingerichteten Zustand an (noch drei Kisten auszupacken!), der Kater (s.o.), der die Fahrt im Lieferwagen nahezu durchgehend kritisch kommentiert hat, latscht geradamnxftsardf gerade über die Tastatur und macht auch sonst einen entspannten Eindruck; dass er keinen Garten mehr zu terrorisieren hat, scheint ihm die meiste Zeit des Tages sogar egal zu sein.

Berlin!

Und am Sonntag… fahre ich nach Berlin, zur re:publica. Richtig mit im Hotel wohnen, die falsche U-Bahn nehmen und die große Stadt bestaunen. Einen vorläufigen Veranstaltungskalender habe ich mir heute zusammengestellt, gerne mit zwei Veranstaltungen parallel, damit ich nicht erst nach Ersatz suchen muss, wenn ich in die Wunschveranstaltung mal wieder nicht reinkomme, und im Wissen, dass ich sowieso irgendwann wg. overload aufgeben werde.

Berlin – ich bin ja so aufgeregt!