Surfbrett

Bevor ich es ganz vergesse, und für alle, die es bei aptgetupdate nicht gelesen hatten: Es gibt einen erste Google-Wave-Client. Sort of.

Nun ist Google Wave – genauso wie GMail oder GCal – primär eine Web-Applikation, läuft also im Browser. Waveboard ist deshalb nicht im engeren Sinne ein Wave-Client, sondern eine Browser-Instanz, die – nur unter OSX 10.5 oder neuer – separat betrieben wird, um die Wave-Oberfläche darzustellen, und sonst gar nichts.

Waveboard, linke obere EckeDas Bild zeigt es: keine extra Buttons, und die Menuleiste (die das Bild nun wiederum nicht zeigt), geht über File – Edit – Window – Help auch nicht hinaus. Alles, was zur Bedienung von Wave nötig ist, wird von Wave selbst angeboten – inclusive möglicher Tastaturkürzel.

Wozu brauche ich dann sowas?

Gerade bei einem derart jungen und deshalb unberechenbaren Produkt wie Google Wave habe ich ein ganz gutes Gefühl, wenn es in einer separaten Browser-Instanz läuft und nicht gleich fünf bis acht geöffnete Tabs mit in den Orkus reißt, wenn ihm danach ist.

Waveboard im DockDarüber hinaus nistet sich Waveboard im Dock ein (und zeigt, ähnlich wie ein Mailclient, die Zahl der frisch geschlagenen veränderten waves an – zum Zeitpunkt der Aufnahme hatte ich aber gerade alle gelesen), kommuniziert mit Growl, wenn man das hat, zeigt bei Gefallen auch in der Menuzeile an, ob sich was im Wellenbecken getan hat – und ist überhaupt noch in einer sehr frühen Version unterwegs, lässt also noch mehr erwarten.

Der screenshot gerade eben hat gezeigt, dass ich für applikationsspezifische Browser durchaus was übrig habe; Mailplane (M.) ist auch nichts anderes, aber eben für GoogleMail. Ich habe aber umso mehr für Waveboard übrig, als dessen Macher jetzt eine Wave-App für das iPhone angekündigt haben. Und das könnte wirklich spannend werden.