Statisch, mal wieder

Für mitlesende Dauergäste ist es inzwischen ein running gag: icke und die Suche nach einem brauchbaren Tool, um eine dynamische Blogmaschine wie das hier verwendete WordPress durch eine zu ersetzen, die statische Seiten ausschreibt und damit evtl. auch sicherer zu betreiben ist. Meine ersten Gehversuche in dieser Richtung mit Octopress habe ich hier beschrieben; jetzt – Achtungachtung – gibt es einen zweiten Versuch, ebenfalls mit statischen Blogseiten, ebenfalls bei Github gehostet.

Das Mittel der Wahl heißt diesmal HubPress und war mir bis vorgestern gänzlich unbekannt. Jetzt lerne ich es langsam kennen, merke schnell, dass es noch nicht produktionsreif ist (was aber auch niemand behauptet hat – HubPress ist noch sehr jung) und dokumentiere jetzt und in den nächsten Wochen unter der angegebenen Adresse meine ersten Erfahrungen damit.

Im Gegenzug habe ich in den letzten Tagen gemerkt, dass es auch Vorteile hat, ein altes Schlachtross wie WordPress einzusetzen; mit jeder der inzwischen getesteten Lösungen wäre es mir schwer gefallen, von der re:publica so zu berichten, wie ich es getan habe.

6 Gedanken zu „Statisch, mal wieder“

  1. „Wer Disqus nutzt, um für seine statischen Seiten Kommentarfunktionen anzubieten, geht den Weg weg aus den Datensilos eben nur halb, denn natürlich ist auch Disqus ein Datensilo, und noch dazu eines, auf das auch der Seitenbetreiber nur Kunden-, aber keinen echten Adminzugang hat.“
    (http://octo.konstantinklein.com/blog/2014/01/23/next-stop-disqus/)

    ’s/Disqus/GitHub/g‘ sag ich da nur…! Inkl Diskussions-Pluginprovider hast dann ein Silo gegen zwei Silos ausgetauscht.

    Zum Kommentieren email-Kommentare wie beim Nachbarn aus Neukölln – das Kommentierte alles zumindest überfliegen und abnicken musst du LG Hamburg sei dank sowieso, und die gehen sogar mit TextOnly-Browsern wie lynx oder w3m.

    • Da sollten wir nochmal auf den Silo-Begriff eingehen. In meinem Verständnis ist ein Datensilo etwas, in dem Inhalte in einem mehr oder weniger proprietären Format (und dazu gehören auch Datenbank-Dumps) und nur an einem Ort gelagert sind. Das trifft auf HubPress nicht zu: Die Daten sind nicht in einer Datenbank, sondern liegen als menschenlesbare Textdateien auf dem Server von Github – aber nicht nur dort, sondern nach jedem Git-Abgleich in der gleichen Form auch auf dem heimischen Rechner.

      Was Disqus angeht, gebe ich Dir und mir (danke fürs Raussuchen des Zitates) recht; mir ist nur keine andere Lösung bisher eingefallen, denn die des Nachbarn aus Neukölln ist mir (und ich glaube, ihm auch) doch arg handgestrickt. Aber bei Disqus liegen ja nicht meine Inhalte, sondern die der Kommentatoren (hinterhältiges Kichern).

    • Och. Das hatte ich ja in die Warteschleife geschickt, weil ich nicht wusste, wie ich mehrere Blogs bei GitHub betreibe. Jetzt weiß ich das und muss nur noch die Zeit finden, Hugo wieder aus der Warteschleife zu holen.

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