Sind sie zu stark…

Gemäß dem in der Überschrift andeutungsweise zitierten Werbespruch eines britischen Rachenputzers in Tablettenform habe ich mich immer bemüht, mich von starken Einflüssen möglichst unbeeinflusst zu zeigen. Derartige Einflüsse umfassen u. a. Fisherman’s Friend, stürmische Anflüge auf den National Airport in Washington, Tabasco, 13 Fallschirmsprünge und dergleichen Unsinn mehr.

Heute abend habe ich meinen Meister gefunden. Bzw. meine Meisterin. Sie heißt Sarah Silvermann, war mit ihrer Idee, den Vatikan zu verkaufen, um das Welternährungsproblem zu lösen, vor ein paar Tagen hier schon mal zu Gast und liegt heute, unter anderem zur Belohnung für die Präsentation dieser Idee, in Form einer DVD mit der 1. Staffel des „Sarah Silverman Program“ in meinem DVD-Player.

Aber hallo.

Nicht, dass diese Frau nicht gut und rasend komisch wäre. Sie ist. Und sie ist böse. Und sie kennt Grenzen nur von der anderen Seite. Aber ihren Humor halte ich vermutlich nur in ausgeschlafenem Zustand, ganz bestimmt aber nicht am vierten Abend einer arbeitsreichen Woche aus. Und das ist absolut ein Kompliment, das höchste, das ich ihr machen kann.

Ja, sie ist zu stark. Und ich bin – zumindest heute abend – zu schwach. Morgen startet der nächste Versuch, nach einem Zahnarztbesuch. Vielleicht hilft die Spritze ja.