Self-fulfilling Marketing

Seit meiner Zeit in den US of A (die nun auch schon ein paar Jahre oder sieben zurückliegt) kaufe ich meine Klamotten gerne bei einer Tochterfirma von GAP (hey, ich bin caucasian, gehöre zur mittleren Einkommensschicht und finde Jeans an mir eher peinlich – also warum soll ich nicht bei GAP einkaufen?). Besagte Tochterfirma verschickt aber nicht an Adressen außerhalb der US of A und nimmt auch keine unamerikanischen Kreditkarten an, weshalb ich regelmäßig auf die Proxy-Einkäufer von myUS.com zurückgreife (die mir übrigens auch schon mal ein Googlefon besorgten, als es das noch nicht bei Vodafone gab).

Heute war es wieder mal soweit. Die Bestellbestätigung für einige Khakis und ein paar Hemden landete vor einigen Stunden in meiner GMail-Box. Und seitdem ballert mir der Guglrieder meine Feeds mit Anzeigen für… richtig: myUS.com zu.

Hallo. Erde an Google. Ich bin da schon Kunde. Du brauchst mir nichts mehr von der Existenz von myUS.com sagen, Google, gell?