Schäuble fordert

Aus der Abteilung „Things that make you go sprachlos“: Schäuble fordert Handy- und Internetverbot für Terrorverdächtige. Im Fachblatt für Terroristen, Terrorverdächtige und solche, die sich von Terrorwarnungen beeindrucken lassen, phantasiert der Bundessicherheitsminister von einem „Kommunikationsverbot im Internet oder mit dem Handy“.

Ja. Genau. Denn wenn die Kommunikation mit dem Handy verboten ist (Ausweiskontrolle vor jedem Gespräch?), werden Terroristen auch diese anderen Taten nicht mehr vorbereiten können, wie Entführung, Brandanschläge, Mord. Never mind, dass auch das alles verboten ist und Terroristen (so es denn welche sind und nicht nur Leute, die aus diesem oder jenem Grund und zu diesem oder jenem Zweck zu Terrorverdächtigen gestempelt werden sollen) schon durch die Planung solcher Taten beweisen, was sie von Verboten halten.

Nämlich nichts.

Sprich: Ein Terrorist, wenn er denn gefasst wird, kann nicht nur wegen mehrfachen Mordes angeklagt und verurteilt werden, sondern auch wegen unerlaubten Surfens. Das wird ihn abschrecken.

Get real, Schäuble! Und ich hatte noch gedacht, nur die diversen amerikanischen Heimatschutzminister hätten sie nicht mehr alle.

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