Reality Check

Jetzt weiss ich, warum in Kriminalfilmen aller Epochen der Held/Bösewicht, egal, wie eilig er es hat, sich immer die Faust mit einem Hemdfetzen/Jackett/Mantel/Putzlumpen umwickelt, bevor er/sie ein Fenster einschlägt.

Gut, ich wollte das Fenster gar nicht einschlagen, sondern nur öffnen, was sich angesichts der frischen Farbe als schwieriger herausstellte als gedacht. Aber immerhin weiss ich jetzt, warum… (s.o.)

Zu blöd übrigens, dass ich meine digitalKnipse verliehen habe: rotes Blut auf schwarzweiss karierten Küchenfussboden ergäbe sicher einen anheimelnden Hintergrund für diese Seiten. Aber bevor meine Katzen vampirische Instinkte entwickeln, habe ich die Sauerei lieber aufgewischt.

Ebenfalls aus der Abteilung reality check: Langsam wird mir klar, warum die ISPs mit dem dollen Angeboten alle pleite gehen und die, bei denen man dann notgedrungen arbeiten lässt, alle weniger dolle Angebote haben. Argh!

Und weil ich das Netz gerade im Fussgängertempo durchzockele, weil es draussen nach frischgemähtem Gras riecht und ich deshalb sowieso keine neuen Entdeckungen im Netz machen will, gibt es heute auch keinen Link des Tages. Die Seite mit der bescheuerten Domain, dem stockhässlichen Design und der umfassenden Volksliedsammlung habe ich ohnehin in dem Moment vergessen, als ich entdeckte, dass zu den angeblichen Volksliedern auch die Nazihymne auf den Zuhälter aus dem Wedding (oder war es Pankow?) gehört…