Reader für alle

Safari 5 ist da, OSX-Nutzer installieren das Update für den Default-Browser ihres Systems (auch wenn sie dann mit anderen Herumbrowsern herumbrowsen), und die Blogosphäre – und nicht nur die – diskutiert lebhaft über die „Reader“-Funktion im Browser, den Knopf, der aus einer Webseite einen, sagen wir: lesbaren Text macht. Ohne grafische Ablenkung, ohne Klickstrecke und vor allem ohne Werbung. Was der Hälfte der Menschheit, die an die werbetreibende Industrie glaubt, sauer aufstößt.

Guess what? Reader ist nicht auf Safari 5 beschränkt:

Dieser Screenshot des vorhergehenden Beitrags ist mit dem Readability-Bookmarklet erzeugt worden – in Google Chrome, auf einem (virtuellen) Ubuntu-System. Und er zeigt einen gut lesbaren Artikel – lesbar, was die Darstellung angeht, nicht den Inhalt…

Gefunden habe ich Readability mit der Hilfe von Dave Winer, und wie er denke ich, dass mit Safaris Reader wie mit Readability ein weiterer Schritt hin zum Modell „Autor bestimmt den Inhalt, User bestimmt die Form“ getan ist. Keine gute Aussicht für Klickstrecken-Meister und Pop-Up-Werber.