Pubsubhubbub!!

Gerade mal drei Tage ist es her, dass ich über Pubsubhubbub geschrieben und ein entsprechendes WP-Plugin installiert habe. Seitdem sind hier neun weitere Blogposts erschienen, einige davon automatisch – nicht wirklich genügend für eine statistische Auswertung. Aber ich merke schon, dass neue Blogposts inzwischen schneller wahrgenommen werden: FriendFeed weiß nach vier bis fünf Minuten Bescheid, der Guglrieder nach etwa einer Viertelstunde (Twitter wird mit einem eigenen Plugin sofort informiert). Ohne Pubsubplumpaquatsch dauerte es in beiden Fällen üblicherweise zwischen einer und mehreren Stunden (schließlich tobt hier ja nicht so sehr der Bär, dass beide Dienste öfter vorbeigucken würden).

Bleibt die Frage, wie wichtig so was für eine, na sagen wir: semiaktuelle Veranstaltung wie bluelectric.org ist.

Pubsubhubbub – dies nochmal zur Erinnerung – ist ein von Google-Codern entwickeltes, offenes Protokoll, das man als Kombination zwischen RSS-Syndikation und einem Ping-Service bezeichnen könnte: Ein neuer Blogpost informiert einen Hub, und die RSS-Sammeldienste, die Pubsubdingsda unterstützen, erfahren innerhalb kurzer Zeit, dass neue Inhalte einzusammeln sind. Das Offene daran ist, dass jeder seinen eigenen Hub betreiben kann – dezentrales Feedpingen also.

Hier läuft kein eigener Hub (wohl aber ein OpenID-Server, aber das gehört nicht hierher); gepingt (oder gepubsubt, oder wie das jetzt heißt) werden stattdessen zwei Demoserver. Mal sehen, wie sich das entwickelt.