Pro(st) und Contra(st)

Allmählich wird es Zeit, einen DIN A2-Bogen an die Wand zu pinnen und anzufangen, draufzumalen, wer für Facebook & Co. ist, und wer dagegen. Tim Berners-Lee, Entschuldigung: Sir Tim Berners-Lee ist dafür, Cory Doctorow ist dagegen:

In the real world, we don’t articulate our social networks. Imagine how creepy it would be to wander into a co-worker’s cubicle and discover the wall covered with tiny photos of everyone in the office, ranked by „friend“ and „foe,“ with the top eight friends elevated to a small shrine decorated with Post-It roses and hearts. And yet, there’s an undeniable attraction to corralling all your friends and friendly acquaintances, charting them and their relationship to you.

Die ungute Konsequenz, aus der Sicht von Dr. Ow (‚tschuldigung!): Auch ungustöse Menschen finden uns leicht wieder, die uns nicht finden sollen, und erfahren Dinge, die sie nicht erfahren sollen.

Stimmt. Aber mit etwas Mühe können sie das im großen, bunten Rest-Internet auch. Es bleibt also richtig, dass der Mensch sich überlegen sollte, was er alles ins Netz stellt, ob auf eine Social Porn-Seite oder anderswo. Aber das wussten wird doch schon, und haben uns nie anders benommen. Gell?

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