Pretty good…

OK, ich wiederhole mich. Aber es ist nun mal wichtig. Es gibt sowas wie sichere E-Mail, verschlüsselt und signiert. Und das beste auf dem Markt zu findende Verfahren ist „Pretty Good Privacy“ (PGP), längst auch ausserhalb der USA legal in voller Verschlüsselungsstärke zu haben.

Vor fünfeinhalb Wochen habe ich an dieser Stelle noch gemeckert, dass PGP kompliziert zu installieren und in Gang zu bringen ist. Davon habe ich in gewisser Weise nichts zurückzunehmen, denn erst nach fünfeinhalb Wochen des Stöberns durch unzählige FAQ-Listen (der Fluch eines Open-Source-Projektes!) habe ich herausgefunden, warum in des Dreiteufelsnamen PGP nicht nur nicht funktionierte, sondern mir alle Internetverbindungen kappte: Bei der Standard-Installation wird PGPNet mit installiert, das es ermöglicht, über das Internet ein abhörsicheres Intranet einzurichten. Damit das abhörsicher ist, werden alle anderen Verbindungen (sprich: das Internet) gekillt. Davon steht aber nirgends etwas in den offiziellen Handbüchern und FAQs. Doll.

OK, PGP ist installiert, das Plugin für meinen Mail-Client auch. Und ich empfehle allen, die sich um ihre Mail ein paar sicherheitsbezogene Sorgen machen, das gleiche. PGP kostet nichts, und sobald man bei der Installation PGPNet wegklickt, funktioniert es astrein.

Und wer mir verschlüsselte Mail schicken will, findet meinen Public Key ab sofort über die Suchfunktion von PGP Personal Edition oder hier.