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Es tut sich was. Tut sich was?

Es ist Januar, es tut sich was (und ich schreibe nix drüber, weil aus Gründen™, von denen die Januarerkältung incl. Bettruhe nur einer ist). Was also ist geschehen?

Ein Jungnazi nun ja, ach doch, also ein Jungnazi bringt Unruhe unters Volk, als er - noch im Dezember - persönliche und ganz private Daten von prominenten Mitmenschen veröffentlicht, über die er sich geärgert hat. Es folgt die mediale und öffentliche Aufregung, die immer folgt, wenn Daten bekannt gemacht werden, die nicht bekannt gemacht werden sollten. Der Grüne Robert Habeck verlässt Twitter und Facebook und führt seitdem, wie ich aus eigener Erfahrung vermute, ein etwas ruhigeres Online-Leben. Ob er das als Berufspolitiker lange durchhält, bleibt abzuwarten™.

Und weil ich zu der Zeit, als sich dies alles zutrug, für die Bestückung der Seiten meines Arbeitgebers mit Kommentaren zuständig war, ging ich - es war schließlich die erste Woche nach Neujahr, und alle viele waren noch im Jahreswechselurlaub - den Weg des geringsten Widerstandes und schrieb selbst etwas zum Thema. Zielrichtung: selber schuld. Mehr oder weniger.

Und was soll ich sagen? Es tut sich was (siehe Überschrift).

Freunde und Kollegen stellen ihre funkquatschenbasierte Kommunikation auf einen anerkannt sicheren Messenger von einer Liste um, die ich - in verkürzter Form - auch hier schon vorgelegt hatte. Andere sprechen mit mir plötzlich mit echter Neugierde über die Möglichkeiten, Daten in der Cloud zu verschlüsseln (Cryptomator, Boxcryptor, um nur zwei zu nennen). Und ich werde gefragt, welcher Passwort-Manager empfehlenswert sei (die üblichen Verdächtigen, darunter auch LastPass), und wie man sowas benutzt.

Es geht also. Mal sehen, wie lange.