K[journ]

Konstantin Klein

Irgendwie doch ein Blog. Oder so.

2 Minuten

Das hätte ich viel früher machen sollen, das mit der Wohngemeinschaft mit Katze. Home Office ist doch etwas ganz anderes, wenn nicht nur die Kollegen via MS Teams und (ab und zu) der DHL-Mann Abwechslung in den Tagesablauf bringen, sondern auch ein nur mäßig gezähmtes Raubtier im Aktentaschenformat; im Falle des Löwenherzen muss sogar eine große Aktentasche als Vergleich herhalten.

Das Artikelbild zeigt zweierlei: Einerseits ist aus dem menschenscheuen Einsiedler im Bad inzwischen ein neugieriger Mitbewohner geworden, der zu meiner großen Überraschung auch mal zur Leistungskontrolle im Home Office antritt und hier meinen privaten Laptop beschnuppert, der mit der Arbeit eigentlich gar nichts zu tun hat. Und andererseits zeigt dieser Laptop, bei der vorliegenden Vergrößerung und Bearbeitung nicht ganz leicht zu erkennen, dass das darauf laufende Betriebssystem Ubuntu ist.

Langjährige Leser dieser Seiten - sofern es sie gibt - wird das nicht sonderlich wundern. Weshalb das überhaupt erwähnenswert ist: Vor knapp fünf Jahren kaufte ich mir den Klapprechner, weil ich im Internet™ gelesen hatte, dass er, obwohl mit Windows 8.1 ausgeliefert, komplett mit Ubuntu kompatibel wäre. Weil ja alles stimmt, was man im Internet™ so liest, musste ich feststellen, dass “komplett” leider das WLAN-Modul ausschloss, das den Rechner komplett (diesmal im tatsächlichen Wortsinne) einfrieren ließ - mehrmals am Tag.

Damals hatte ich seufzend Windows 8.1 re-installiert und kurz darauf auf Windows 10 aktualisiert. Und das war die Zeit, als mir Windows 10 plötzlich wie ein nicht problemfreies, aber doch brauchbares Betriebssystem erschien.

Fünf Jahre später

Fünf Jahre später ist der Laptop fünf Jahre und eine ganze Reihe OS-Aktualisierungen älter und wurde langsam sehr langsam. Worauf ich es mit dem second wind-Prinzip versuchte, wonach Linux auf älterer Hardware leichtfüßiger läuft als Windows.

Ergebnis: ja. Und weil inzwischen fünf Jahre vergangen sind, haben die fleißigen Menschen aus der Community inzwischen den für das WLAN zuständigen Treiber soweit auf Vordermann gebracht, dass die Klappmaschine nicht mehr einfriert, sondern zu einem sehr brauchbaren Tool geworden ist.

Alles nicht sonderlich aufregend, ich weiß. Aber das ist eben, womit ich die Zeit seit dem letzten Posting überwiegend verbracht habe: mit Systemputzen und vor allem mit Katerbespaßen.

Update: Wie ich beim Durchlesen gemerkt habe: Den Teil mit dem Laptop hatte ich sogar schon zehn Tage früher beschrieben. Weshalb ich mich in diesem Text auf das WG-Leben mit einem täglich weniger scheuen Kater hätte beschränken können. Nun ja.

Ihre Meinung dazu?

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