ZOB Berlin

Bloggen ist Silber…

Der folgende Text bezieht sich auf eine frühere Installation dieses Weblogs.

… Nicht-Bloggen aber deshalb noch lange nicht Gold. Und damit der November nicht ganz ohne neuen Inhalt vergeht, hier schnell noch etwas aus der Werkstatt. Bzw. aus dem, was vor der Werkstatt kommt (oder kommen sollte): der Denk-Statt.

Dabei ist das Problem zur Abwechslung nicht, dass mir nichts einfiele. So habe ich u.a. dringend vor, in den nächsten 24 Tagen einen Text über eine LP abzuwerfen, die ich vor 50 (!) Jahren zu Weihnachten bekam, und die in den folgenden 50+ Jahren eine besondere Bedeutung für mich haben sollte (Für die Jüngeren, die nicht wissen, was eine LP ist oder war: eine runde, meist schwarze Scheibe von 30 cm Durchmesser aus PVC. Was man mit dieser Scheibe machte…? Freut Euch auf den Text, den ich dazu noch schreiben muss!).

Nein, der Grund der Sendepause der letzten 31 Tage ist ein anderer: Hugo.

Der Schuldige

Doch, einer muss ja schuld sein, wenn sich hier nichts tut. Und das ist in diesem Fall eben Hugo, das CMS, mit dem ich diese Seiten statisch erzeuge, bevor ich sie auf den Server packe. Die Eigenheit eines solchen Systems ist, dass es in der Standardkonfiguration auf einem und nur einem Rechner zuhause ist, und dass das Blog nur von diesem einen Rechner aus gefüttert werden kann.

Zu meinen Eigenheiten gehört dagegen, dass sich meine Arbeitsweisen von Zeit zu Zeit ändern. Und derzeit findet (fast) alles Digitale, das nicht mit meiner Lohnarbeit zu tun hat, auf meinem (staun!) iPad statt, nicht auf dem Windows-PC oder dem Linux-Laptop, auf dem ich gerade diese Zeilen tippe. Und es begab sich also zu dieser Zeit, dass der Laptop sanft im Regal verstaubte, und das Blog mit ihm.

Der Weg ist das Ziel. Oder so

Natürlich gibt es Wege, diesen Zustand zu ändern. Und die Suche nach einem dieser Wege wurde gerade vor einer Viertelstunde umso dringender, als der Laptop nicht starten wollte und zweimal hintereinander in das Linux-Equivalent eines BSOD rauschte. Ja, genau, der Laptop, auf dem die einzige vollständige Kopie dieses Blogs lebt (Backups gibt es zwar, aber komischerweise nicht vollständig – wie kommt’s?).

Der Weg des geringsten Widerstandes wäre nun, ein handelsübliches Blog- oder CM-System auf den Server zu bügeln, die zweieinhalb Jahre an Inhalten rüberzuschaufeln, und gut. Aber der Weg des geringsten Widerstandes ist einerseits unter meiner Würde, andererseits habe ich drei Wochen Resturlaub vor mir (ab Freitag), die gefüllt werden wollen, und drittens hat eine kurze Erwähnung des Problems genügt, dass mein Stammkommentator Peter van I. mich mit Serien von Links zuschüttete beglückte zu Möglichkeiten, Hugo (oder auch ein anderes System) von mehreren unterschiedlichen Geräten aus bespielen zu können. Viele dieser Möglichkeiten haben in der einen oder anderen Form mit Github zu tun, aber warum nicht? Damit habe ich vor einigen Jahren schon mal gebastelt, und was dabei herauskam, hatte doch wirklich drei Tage lang funktioniert.

Es kann also passieren, dass es vor Weihnachten an dieser Stelle noch den einen oder anderen Werkstattbericht gibt. Und den Text über die LP natürlich auch.