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Beschäftigung, aber sicher

Was kann man schon an einem trüben Sonntagmittag tun, nach dem Abklingen der morgendlichen Migräne incl. lästiger Schwindelanfälle? Richtig, man kann hier prüfen, ob seit dem letzten Nachgucken vor einer Woche noch weitere persönliche Daten in Sammlungen aufgetaucht sind, in denen man sie lieber nicht aufgetaucht wissen würde.

Habe ich also gemacht. Und festgestellt, dass ausgerechnet mein Google-Passwort in der zuletzt öffentlich gewordenen Datensammlung vorkommt.

Das hat mich zwar nur mäßig beunruhigt, da ich meinen Google-Zugang schon seit Jahren mit 2FA abgesichert habe - aber schön ist auch das nicht, weshalb ich das Passwort mal wieder geändert habe. Und ein paar andere auch, die mir das Hasso-Plattner-Institut (kann man nicht oft genug verlinken, das!) ebenfalls als möglicherweise kompromittiert genannt hat.

Das Hobby “Passwort ändern” birgt übrigens nur für diejenigen unter uns einigen Schrecken, die glauben, sich Passwörter merken zu müssen, aber nicht merken zu können. Alle anderen benutzen ja schon seit langem einen Passwort-Manager, der sich diese unmöglich zu merkenden Passwörter nicht nur ausdenkt, sondern eben auch merkt. Für jeden Account ein anderes.

Passwort-Manager kann man übrigens auch unterschiedlich gut absichern - bis hin zu dem “Paranoia” genannten Grad, der sie völlig unbenutzbar macht. Aber darüber gleich noch etwas mehr.